Preisstruktur

ares sieht sich im liberalisierten Markt als Vorreiter

Der in Berlin ansässige Stromanbieter begrüßt, dass nun auch Yello die Netzpauschale getrennt ausweist - dies sei ein Schritt, um den "Druck auf eine wettbewerbsfördernde Gestaltung der Netznutzungsentgelte" zu verstärken.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Das zum 1. November dieses Jahres eingeführte neue Preissystem von Yello ist bei der ares Energie-direkt GmbH als positive Bestätigung für die eigene Preisstrategie aufgenommen worden. Neben dem Preisniveau weist das Yello-Preissystem eine ähnliche Struktur auf, in dem eine Netzpauschale getrennt ausgewiesen wird. Diesen Preisbestandteil hatte ares mit dem Preissystem "Futureplus" Mitte des vergangenen Jahres eingeführt, um die Netznutzungsentgelte gegenüber dem Verbraucher transparent darzustellen.

Thomas Rose, Geschäftsführer der ares Energie-direkt GmbH: "Mit dem getrennt ausgewiesenen ares Netzpreis innerhalb des Preissystems wird für den Kunden der hohe Anteil des Netznutzungsentgeltes am ares Preis deutlich. Dass Yello dahingehend nachgezogen hat, begrüßen wir sehr, um den Druck auf eine wettbewerbsfördernde Gestaltung der Netznutzungsentgelte zu verstärken".

Die zwei größten neuen Stromanbieter am deutschen Markt, heißt es bei ares, gestalteten mit der getrennten Ausweisung einer Netzpauschale den Strompreis für den Kunden "ehrlich und offen".

ares zählt derzeit eigenen Angaben zufolge 180.000 versorgte Kunden. Eingebunden in das Netz eines der weltweit größten Energiekonzerne, der Texas Utilities (TXU), will ares seinen Wachstumskurs weiterhin fortsetzen und seine Marktposition "deutlich ausbauen".

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