ares: Neue Gesellschafterstruktur soll langfristige Stabilität verleihen

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com
Nach den vorläufigen Geschäftszahlen stieg der Umsatz des Berliner Stromanbieters ares Energie AG von 7,43 Millionen DM in 1999 fast 48 Millionen DM im Jahr 2000. Mit einem Ergebnis vor Steuern von minus 15,72 Millionen DM fällt der Verlust gleichzeitig um 20 Prozent niedriger aus als prognostiziert. Wie das Unternehmen heute weiter bekannt gab, rechnet es bereits für dieses Jahr mit dem Erreichen des "Break Even" (Zeitpunkt, an dem der Umsatz eines neuen Unternehmens kostendeckend wird).


Die ares-Gruppe beschäftigte zu Beginn des abgelaufenen Geschäftsjahres 2000 80 Mitarbeiter und erhöhte diese Zahl bis Ende 2000 auf 140 Mitarbeiter. Für 2001 ist eine weitere Zunahme der Beschäftigtenzahl auf etwa 200 vorgesehen. Die Commerzbank AG und die Bankgesellschaft Berlin sind mit einem Aktienanteil von fast 40 Prozent neben dem Vorstand der ares, die größten Miteigentümer der Unternehmensgruppe. Nach Angaben des Unternehmens stieg die Kundenzahl um etwa 1300 Prozent auf insgesamt 150 000 Kunden. Durch Netznutzungs- und Durchleitungsverträge mit den jeweiligen Netzbetreibern kann ares derzeit mehr als 94 Prozent der bundesdeutschen Haushalte mit Strom versorgen.

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