30 Unternehmen fordern

ARE: Wettbewerb braucht verlässliche Rahmenbedingungen

Die Arbeitsgemeinschaft regionaler Energieversorgungs-Unternehmen fordert mehr Rechtssicherheit für die Regelungen in der Verbändevereinbarung. Sie sollte im Energiewirtschaftsgesetz verankert werden.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft regionaler Energieversorgungs-Unternehmen (ARE) hat sich kürzlich mit der rechtlichen Verankerung der Verbändevereinbarung (VV) im Energiewirtschaftsgesetz befasst. Dabei hat er den Vorschlag begrüßt, die verbesserte VV II als "gute fachliche Praxis" ins Energiewirtschaftsgesetz aufzunehmen.

"Die Partner der Verbändevereinbarung haben ein funktionstüchtiges Regelwerk für den Wettbewerb geschaffen. Es handelt sich um ausgewogene Regelungen, die die Elektrizitätswirtschaft mit ihren Kunden vereinbart hat. Es wäre im Interesse des Wettbewerbs ein wichtiges Zeichen zur Stärkung unseres selbstregulierenden Systems, wenn der Gesetzgeber diese Bemühungen honoriert und für mehr Rechtssicherheit sorgt", fasste ARE-Chef Günter Marquis den Standpunkt zusammen. Dabei bekräftigte er erneut, dass die VV der taugliche Maßstab für ein wettbewerbskonformes Verhalten sei. Das selbstregulierende deutsche System könne jedoch nur dann erfolgreich sein, wenn für alle ein gewisses Maß an Verbindlichkeit und Verlässlichkeit geschaffen würde.

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