Betriebliche Altersvorsorge

Arbeitnehmer können 2017 mehr in bAV einzahlen

Arbeitnehmer können ab dem ersten Januar 2017 mehr in die betriebliche Altersvorsorge einzahlen; die Beitragsgrenze wird dann erhöht. Bis zu 3.048 Euro im Jahr kann man dann über eine Entgeltumwandlung in seine bAV fließen lassen.

Businessfrau© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Frankfurt/Main – Mit einer betrieblichen Altersvorsorge (bAV) können Arbeitnehmer 2017 mehr Steuern und Sozialabgaben sparen. Darauf weist die Aktion "Finanzwissen der Fondsgesellschaften" hin. Grund ist die steigende Beitragsbemessungsgrenze: Danach können Beschäftigte ab dem 1. Januar 2017 bis zu 3.048 Euro im Jahr über die sogenannte Entgeltumwandlung in einen Vorsorgevertrag fließen lassen.

Bisher liegt die Grenze bei 2.976 Euro. Die Beiträge sind von Steuern und Sozialabgaben befreit. Einkommensteuer und Sozialabgaben werden erst im Ruhestand fällig.

Grundlegendes zur betrieblichen Altersvorsorge

Einen Anspruch auf Entgeltumwandlung haben alle Arbeitnehmer - ganz gleich ob sie als Arbeiter oder Angestellte bei einem kleinen oder bei einem großen Unternehmen beschäftigt sind. Die bAV lohnt sich, wenn sich der Arbeitgeber an der Finanzierung teilweise oder sogar komplett beteiligt. Realisiert wird die bAV entweder über ein direktes Rentenversprechen des Arbeitgebers oder über Unterstützungskassen, Pensionskassen oder Pensionsfonds.

Quelle: DPA

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