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Anti-Atomkraft-Initiativen rufen zu massiven Protesten auf

In Ahaus soll am Montag ab 20.00 Uhr am Bahnhof eine zentrale Großdemonstration gegen die Atomtransporte und für den sofortigen Atomausstieg stattfinden. Für diesen Tag ist der dritte und letzte Castor-Transport aus dem sächsischen Rossendorf bei Dresden ins westfälische Ahaus geplant.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Ahaus (ddp-nrw/sm) - Die Anti-Atomkraft-Initiativen rufen für den dritten und letzten Castor-Transport aus dem sächsischen Rossendorf bei Dresden ins westfälische Ahaus am kommenden Montag zu massiven Protesten auf. Nachdem am vergangenen Montag bereits Blockaden in Dresden, im thüringischen Jena, in Kamen und Ahaus stattgefunden hätten, planen die Anti-Atomkraft-Initiativen nach eigenen Angaben die Proteste beim dritten Transport noch einmal auszuweiten.

Die Initiativen kündigten am Donnerstag in Ahaus an, es werde erneut Proteste in Dresden, Kamen und Bad Oeynhausen geben. Dazu kämen bereits jetzt Aktionen in Jena, im hessischen Kassel und in Soest, so dass der Widerstand entlang der 600 Kilometer langen Autobahnstrecke "eindeutig wächst". "Wir haben die Transportroute quer durch Deutschland sehr gut sichtbar gemacht", sagten Sprecher der Initiativen.

In Ahaus soll am Montag ab 20.00 Uhr am Bahnhof eine zentrale Großdemonstration gegen die Atomtransporte und für den sofortigen Atomausstieg stattfinden. Protestiert werden soll gegen die Pläne von Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel, die Laufzeiten für Atomkraftwerke zu verlängern. Unter dem Motto "Stoppt die Castoren - stoppt die Renaissance der Atomkraft" wird eine Demonstration durch die Innenstadt zum Atommüll-Lager führen, wo die ganze Nacht hindurch eine Mahnwache stattfinden wird. Am vergangenen Montag hatten bereits mehr als 2000 Menschen in Ahaus demonstriert.

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