Anteil erneuerbarer Energien steigt konsequent: Im vergangenen Jahr plus 18 Prozent

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com
Die bundesdeutschen Stromversorger - darunter auch private Erzeuger - haben im vergangenen Jahr die Produktion aus erneuerbaren Energien um 18 Prozent auf 34,3 Milliarden Kilowattstunden steigern können. 1999 waren es noch 29,1 Milliarden Kilowattstunden gewesen. Zu den erneuerbaren Energien zählt Strom, der aus Wasser, Wind, Biomasse, Müll und Photovoltaik gewonnen wird. Der Anteil an der Netto-Erzeugung liegt nunmehr bei sieben Prozent, wie der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) nach ersten Schätzungen heute mitteilte - ein Prozent mehr als 1999. Wichtigste Ursache des Zuwachses seien das überdurchschnittliche Wasserkraftjahr und der starke Zubau von Windkraftanlagen gewesen.



Die Wasserkraft hatte laut VDEW mit 20,5 (1999: 19,7) Milliarden Kilowattstunden wieder den größten Anteil am Öko-Strom in Deutschland. Die Erzeugung aus Pumpwasser in Pumpspeicheranlagen sei dabei nicht mitgerechnet, so der VDEW. Es folgte die Windkraft, die von 5,5 auf 9,2 Milliarden Kilowattstunden Strom zulegte. Biomasse und Müll stellten 4,5 (3,8) und die Stromeinspeisung aus Photovoltaikanlagen 0,05 (0,02) Milliarden Kilowattstunden. Zum Vergleich: Die Stromversorger erzeugten im vergangenen Jahr insgesamt rund 500 Milliarden Kilowattstunden.

Das könnte Sie auch interessieren
Top