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Anfang April: Erster Südwestfälischer Energietag in Meschede

Zum ersten Südwestfälischen Energietag lädt die Fachhochschule Südwestfalen am 3. April in die Stadthalle Meschede ein. Die Tagung über effiziente Nutzung fossiler und erneuerbarer Energien richtet sich insbesondere an Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen, Kommunen, Land- und Forstwirtschaft sowie an interessierte Privatpersonen.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Bundesrepublik Deutschland ist abhängig von Öl- und Gasimporten - rund 75 Prozent der Primärenergie werden importiert. Eine verstärkte Nutzung von erneuerbaren Energien sowie der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung sind deshalb geeignete Maßnahmen, um einerseits den negativen Einfluss von hohen Öl- und Gaspreisen zu dämpfen und andererseits Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren.

Eine weitere Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen ist notwendig, um die 1997 in Kyoto auf der UN-Klimavertragsstaatenkonferenz eingegangene Verpflichtung einer Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen im Zeitraum von 2008 bis 2012 gegenüber 1990 um 21 Prozent zu erreichen. Erneuerbare Energien und Kraft-Wärme-Kopplung werden daher seit einigen Jahren von der Politik durch eine entsprechende Gesetzgebung, wie etwa durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz oder das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz, gefördert.

Diese zukunftsfähigen Technologien stehen auch im Mittelpunkt des 1. Südwestfälischen Energietages, der am 3. April dieses Jahres von der Fachhochschule Südwestfalen in Zusammenarbeit mit der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW, dem Netzwerk Forst und Holz Südwestfalen sowie dem Zentrum für nachwachsende Rohstoffe NRW in Meschede veranstaltet wird. Schwerpunkte der Tagung sind die energetische Nutzung von Holz und Biogas. Des Weiteren werden die Themen Windenergie, Wasserkraft, Kraft-Wärme-Kopplung und Contracting behandelt.

Referenten aus Industrie, Politik und Fachinstitutionen geben einen Überblick über den Stand der Technik, die Wirtschaftlichkeit und die Entwicklungsperspektiven dieser fortschrittlichen Technologien. Die Inhalte der Tagung richten sich an Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen, Kommunen, Land- und Forstwirtschaft sowie an interessierte Privatpersonen.

Ziel der Veranstaltung ist es, neue Projekte auf dem Gebiet der zukunftsfähigen Energietechnologien zu initiieren. Bei geeigneten Rahmenbedingungen und Nutzung der Fördermaßnahmen können Energiekosten gesenkt oder auch neue Einnahmequellen geschaffen werden.

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  • Ausführliche Infos zum Veranstaltungsprogramm und zur Anmeldung:
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