Preissteigerungen

Amazon: Versandkostenfrei erst ab 29 Euro

Internet-Versandhändler Amazon hebt den Mindestbestellwert an, ab dem der Versand nichts mehr kostet.

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Internet-Versandhändler Amazon hebt den Mindestbestellwert an, ab dem der Versand nichts mehr kostet. Musste man früher ab einem Bestellwert von 20 Euro nichts mehr für die Lieferung zahlen, muss man jetzt für mindestens 29 Euro bestellen. Bücher, Kalender und Hörbücher sind von dieser Regelung wie bisher ausgenommen; seinen Lesestoff kann man also auch weiterhin in kleinen Häppchen ordern, ohne für den Versand draufzuzahlen.

Versandkostenschwelle blieb zwölf Jahre gleich

Auch für Prime-Artikel ändert sich nichts, selbst wenn diese unter 29 Euro kosten. Die Versandkosten selbst ändern sich ebenfalls nicht.
"Dies ist die erste Änderung unserer Versandkostenschwelle seit über zwölf Jahren", teilte Amazon auf Anfrage dem tagesspiegel mit. "Während dieser Zeit haben wir unser Angebot an Produkten, die kostenfrei versendet werden, um Millionen von Artikeln in inzwischen über 25 Produktkategorien erweitert." Sobald ein Buch in der Lieferung mit enthalten ist, fallen die Versandkosten weg, weshalb mehrere Medien Lesern den Tipp geben, ein günstiges Buch mit in die Bestellung zu packen.

Prime-Mitgliedschaft wurde im Februar teurer

Im Februar hatte Amazon bereits die Preise für die Prime-Mitgliedschaft angehoben. Statt 29 Euro muss man jetzt 49 Euro für die Jahresmitgliedschaft bezahlen. Dafür ist der Streaming-Dienst "Prime Instant Video" jetzt inklusive, sodass es für Nutzer immerhin einen Mehrwert gibt.

Bei Amazon Prime hat der Kunde mehrere Vorteile, vor allem die schnellere Lieferung schon am folgenden Tag, zahlreiche Produkte, für die keine Versandkosten fällig werden, und den Zugang zur Kindle-Leihbücherei sowie dem Videostreaming-Angebot von Amazon.

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