Aktionsbündnis

Allianz für erneuerbare Energien in Berlin gestartet

IG Metall, der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), ver.di, der Deutsche Bauernverband (DBV), der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und die europäische Vereinigung Eurosolar wollen sich gemeinsam für eine offensive Weiterentwicklung der Erzeugung von Strom, Wärme und Treibstoffen aus Erneuerbaren Energien einsetzen.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung mit dem Titel "Aufbruch in eine neue Zeit – Chancen der erneuerbaren Energien nutzen" ist in Berlin heute ein breites Aktionsbündnis für erneuerbare Energien gestartet. Zu den Erstunterzeichnern gehören die IG Metall, der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), ver.di, der Deutsche Bauernverband (DBV), der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und die europäische Vereinigung Eurosolar. Das Bündnis will sich für eine offensive Weiterentwicklung der Erzeugung von Strom, Wärme und Treibstoffen aus Erneuerbaren Energien einsetzen.

Für den Erhalt und weiteren Ausbau von Arbeitsplätzen, Versorgungssicherheit, Versorgungsqualität und Umweltverträglichkeit werden die Erneuerbaren Energien nach Meinung der Bündnispartner in Zukunft unverzichtbar sein. Sie würden außerdem dazu beitragen, die Energie-Importabhängigkeit zu verringern. BVMW-Geschäftsführer Bodo Schwarz: "Klimaschutz ohne erheblichen Ausbau erneuerbarer Energien ist aus unserer Sicht unmöglich. Mit Erneuerbaren Energien aber können wir neue Wachstumsimpulse setzen und das Innovationspotenzial dieser jungen und starken Branche nutzen." Bis zum Jahr 2020 können nach Ansicht des Aktionsbündnisses 500 000 Menschen in diesem Bereich beschäftigt werden. Georg Werckmeister, Technologiereferent bei der IG Metall: "Zukunftsfähige Arbeitsplätze können nur mit Energietechnologien entstehen, die die Klimakatastrophe nicht weiter verschärfen."

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