Anbieter bleibt bestehen

Aldi Talk will in Deutschland weiter Prepaid-Karten verkaufen

Aldi Talk in Deutschland wird nicht eingestellt. Das bestätigte ein Sprecher von Netzpartner Telefónica Deutschland. Für die künftig gesetzlich vorgeschriebene Registrierung der Käufer von Prepaid-Karten werde nach Lösungen gesucht.

Aldi Talk© Aldi Talk

München – Nach dem für den 6. Juni 2017 angekündigten Aus für den Mobilfunk-Discounter Aldi Talk in Belgien, gab es auch Spekulationen über eine mögliche Einstellung von Aldi Talk in Deutschland. Grund für den Rückzug von Aldi Talk in Belgien ist eine neue EU-Regelung, die in Belgien im Juni in Kraft tritt und künftig die Registrierung und Identifizierung von Kunden beim Prepaid-Kauf vorschreibt. In den belgischen Aldi-Filialen könne dies nicht geleistet werden. Zur Situation in Deutschland baten wir Telefónica Deutschland, den Netzpartner von Aldi Talk, um eine Stellungnahme.

Aldi Talk auch weiterhin in Deutschland aktiv

Gegenüber unserer Redaktion gab ein Telefónica-Sprecher für Deutschland Entwarnung: "Aldi Talk Deutschland bleibt für Neu- und Bestandskunden bestehen und wird auch weiterhin in gewohnter Weise attraktive Prepaid-Angebote für Kunden in Deutschland anbieten. Die sich aus den regulatorischen Vorgaben ergebenden Anpassungen werden keine Auswirkungen auf den Verkauf von Starter-Sets und Guthabenbons in den deutschen Aldi-Filialen haben", so die offizielle Stellungnahme seitens Aldi Talk.

Suche nach praktikablen Lösungen

In Deutschland treten die entsprechenden regulatorischen Vorgaben im Sommer in Kraft. Wie dann die Registrierung der Käufer von Prepaid-Karten erfolgen soll, steht offenbar noch nicht fest: "Entsprechend den Anforderungen der Bundesnetzagentur werden aktuell Lösungen erarbeitet, die für uns und unsere Kunden gleichermaßen praktikabel sind", so der Sprecher weiter.

Es bleibt also abzuwarten, wie solche Lösungen für Aldi Talk-Kunden in Deutschland künftig aussehen werden.

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