AKW's Unterweser, Biblis, Krümmel : Öffentliche Einwendungen sind möglich

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Die Antragsunterlagen für das Standort-Zwischenlager Unterweser, ein Standort-Zwischenlager sowie ein Interimslager in Biblis und das Standort-Zwischenlager und das Interimslager in Krümmel können vom 6. Februar bis zum 5. April eingesehen werden. Während der Auslegungsfrist können schriftlich Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden. Diese werden voraussichtlich im Juni mündlich erörtert und das Ergebnis vom BfS im Genehmigungsverfahren berücksichtigt.


Der Kraftwerksbetreiber in Unterweser hat ein Standort-Zwischenlager für bis zu 80 Transport- und Lagerbehälter beantragt. Diese sollen bis zu 40 Jahre in einer 80 Meter langen, 27 Meter breiten und 23 Meter hohen Betonhalle gelagert werden. Folgende Unterlagen liegen in Rodenkirchen und beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) öffentlich aus: der Antrag selbst, die Kurzbeschreibung, der Sicherheitsbericht sowie der Bericht zur Umweltverträglichkeit des Vorhabens. Einwendungen gegen das Vorhaben müssen bis zum 5. April schriftlich oder zur Niederschrift beim Bundesamt für Strahlenschutz, Willy-Brandt-Straße 5, 38226 Salzgitter erhoben werden. Die Einwendungen werden voraussichtlich im Juni in Rodenkirchen erörtert. Die Ergebnisse werden vom BfS bei der Entscheidung über die Anträge berücksichtigt. Die Unterlagen liegen während der Öffnungszeiten im Rathaus der Gemeinde Stadland, Am Markt 1 in Rodenkirchen sowie beim Bundesamt für Strahlenschutz aus. Der Antrag und die Kurzbeschreibung sind außerdem unter www.bfs.de abrufbar. Die Einstellung des Sicherheitsberichts und des Berichts zur Umweltverträglichkeitsprüfung ins Internet lehnten die Antragsteller ab.


Der Kraftwerksbetreiber in Biblis, die RWE Power AG beabsichtigt ein Standort-Zwischenlager für bis zu 135 Transport- und Lagerbehälter zu errichten. Diese sollen ab der Einlagerung bis zu 40 Jahre in einer 92 Meter langen, 38 Meter breiten und 18 Meter hohen Betonhalle gelagert werden. Für die Zeit bis zur Fertigstellung dieses Lagers wurde außerdem die Lagerung von bis zu 28 Transport- und Lagerbehältern in einem Interimslager beantragt. Dies soll ebenfalls auf dem Gelände des Atomkraftwerkes eingerichtet werden. Bis zu acht Jahre lang, so der Antrag des Betreibers, sollen darin Castor-Behälter in einzelnen Betonumhausungen gelagert werden. Diese sollen anschließend in das Standort-Zwischenlager umgelagert werden. Folgende Unterlagen liegen in Biblis und beim BfS öffentlich aus: der Antrag selbst, die Kurzbeschreibung, der Sicherheitsbericht sowie der Bericht zur Umweltverträglichkeit des Vorhabens. Einwendungen gegen die beiden Vorhaben müssen bis zum 5. April schriftlich oder zur Niederschrift beim Bundesamt für Strahlenschutz, erhoben werden. Die Einwendungen werden voraussichtlich im Mai in Biblis erörtert. Die Ergebnisse werden vom BfS bei der Entscheidung über die Anträge berücksichtigt. Die Unterlagen liegen während der Öffnungszeiten beim Gemeindevorstand der Gemeinde Biblis aus und zwar in der Darmstädter Straße 25, Eingang altes Rathaus, sowie beim Bundesamt für Strahlenschutz. Die Anträge und Kurzbeschreibungen sind außerdem unter www.bfs.de einsehbar. Die Einstellung des Sicherheitsberichts und des Berichts zur Umweltverträglichkeitsprüfung ins Internet lehnten die Antragsteller ab.


Der Kraftwerksbetreiber in Krümmel beabsichtigt ein Standort-Zwischenlager für bis zu 150 Transport- und Lagerbehälter mit abgebrannten Brennelementen zu errichten. Diese sollen bis zu 40 Jahre in einer 135 Meter langen, 27 Meter breiten und 23 Meter hohen Betonhalle gelagert werden. Für die Zeit bis zur Fertigstellung dieses Lagers wurde außerdem die Lagerung von bis zu 12 Transport- und Lagerbehältern in einem Interimslager beantragt. Dies soll ebenfalls auf dem Gelände des Atomkraftwerkes eingerichtet werden. Bis zu sechs Jahre lang, so der Antrag des Betreibers, sollen darin Castor-Behälter in einzelnen Betonumhausungen gelagert werden. Diese sollen anschließend in das Standort-Zwischenlager umgelagert werden. Folgende Unterlagen liegen in Geesthacht und beim BfS öffentlich aus: der Antrag selbst, die Kurzbeschreibung, der Sicherheitsbericht sowie der Bericht zur Umweltverträglichkeit des Vorhabens. Einwendungen gegen die beiden Vorhaben müssen bis zum 5. April schriftlich oder zur Niederschrift beim Bundesamt für Strahlenschutz erhoben werden. Die Einwendungen werden voraussichtlich im Juni im Landkreis Herzogtum Lauenburg erörtert. Die Ergebnisse werden vom BfS bei der Entscheidung über die Anträge berücksichtigt. Die Unterlagen liegen während der Dienstzeiten im Bauamt der Stadt Geesthacht aus. Dies ist am Markt 5, Nebeneingang Rathaus, ehemals Ratskeller. Außerdem liegen die Unterlagen beim Bundesamt für Strahlenschutz aus. Die Anträge und Kurzbeschreibungen sind außerdem unter www.bfs.de abrufbar. Die Einstellung des Sicherheitsberichts und des Berichts zur Umweltverträglichkeitsprüfung ins Internet lehnten die Antragsteller ab.

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