Pannenhilfe

ADAC will auch Elektroautos flottmachen

Der ADAC hat 2010 einen neuen Rekord bei der Pannenhilfe aufgestellt. Die Helfer waren bei 4,25 Millionen Pannen vor Ort, wie der Verein am Dienstag in Berlin mitteilte. Nach eigenen Angaben sind die Helfer auch dafür ausgebildet, ein liegengebliebenes Elektroauto wieder startklar zu machen.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (dapd/red) - Mit 38,4 Prozent waren Batterie und Anlasser die häufigste Pannenursache. Die "Komfortelektronik" belaste die Batterien erheblich, wie Steuergeräte, Stellmotoren, Sitzheizung oder Fensterheber. Als störanfällig erwiesen sich auch Zündanlagen und Reifen, gefolgt von der Lichtmaschine.

Bundesweit hat der ADAC rund 1.700 Pannenhelfer im Einsatz, die auch zur Mitgliederwerbung eingesetzt werden. Gleichzeitig erzielte der ADAC auch zum Jahresende einen neuen Rekord mit 17,3 Millionen Mitgliedern, was ebenfalls zu mehr Pannen-Einsätzen geführt habe. Außerdem verreisten immer mehr Menschen mit dem Auto.

Buchholz stellte ein vollautomatisches Starthilfe-System vor, das ein spannungsfreies An- und Abklemmen der Polzangen vorsieht, einen Verpolungsschutz hat und grobe Batterieschäden erkennen soll. Dabei werde die Elektrik im Auto vor Über- und Unterspannung geschützt.

Der ADAC erbringe in Zukunft teilweise die Pannenhilfe für Elektroautos, fügte Buchholz hinzu. Alle 1.700 Pannenhelfer seien bereits "elektrotechnisch unterwiesene Personen", die Pannenhilfe im normalen Umfang bei Hochvolt-Anlagen der Stromautos leisten könnten.

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