Aktion für mehr Wettbewerb

Acht kommunale Versorger verzichten auf Netzentgelterhöhung

Mit einem Verzicht auf Erhöhungen der Netznutzungsentgelte wollen die HEAG Südhessische Energie, die Mainova, die Stadtwerke Hannover, die GEW RheinEnergie, die Stadtwerke Leipzig, die MVV Energie, die Stadtwerke München und die N-ERGIE Bewegung in die aktuelle Diskussion um die Regulierung bringen.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (red) - Mit einem Verzicht auf Erhöhungen der eigenen Netznutzungsentgelte möchten acht der größten deutschen kommunalen und regionalen Energieunternehmen neue Bewegung in die aktuelle Diskussion um die Regulierung der deutschen Energiemärkte bringen.

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz betonten die Vorstandsvorsitzenden der HEAG Südhessische Energie AG (Darmstadt), der Mainova AG (Frankfurt), der Stadtwerke Hannover AG (Hannover), der GEW RheinEnergie AG (Köln), der Stadtwerke Leipzig GmbH (Leipzig), der MVV Energie AG (Mannheim), der Stadtwerke München GmbH (München) und der N-ERGIE Aktiengesellschaft (Nürnberg) heute in Berlin, dass sie mit diesem Vorschlag einen Beitrag zu einer sachlichen Debatte bei der Regulierung leisten wollen.

Dr. Rudolf Schulten, Vorstandsvorsitzender der MVV Energie: "Durch aktive Kosteneinsparungen wollen wir die für uns beeinflussbaren Elemente der Netzentgelte auf Basis der Verbändevereinbarung so lange konstant halten, bis die Regulierungsbehörde gesetzt und mit entsprechenden Kalkulationsrichtlinien ausgestattet ist. Bei deren Erarbeitung bieten unsere Unternehmen eine konstruktive Mitarbeit an." Dr. Kurt Mühlhäuser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke München GmbH: "Die kommunalen Unternehmen sind Garanten einer sicheren, preisgünstigen und umweltfreundlichen Energieversorgung im liberalisierten Markt und damit unverzichtbar."

Ein funktionierender Wettbewerb brauche genügend Wettbewerber. Deshalb müsse eine weitere den Wettbewerb hemmende Konzentration in der Erzeugung in Form einer Oligopolstruktur zurückgedrängt werden.

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