Städtische Liegenschaften

Ab 2004 fließt hertenstrom nach Recklinghausen

Der Strom für Rathaus, Schulen, Sporthallen oder Ampelanlagen in Recklinghausen kommt künftig von den Hertener Stadtwerken. Der lokale Energieversorger beteiligte sich an der offiziellen Ausschreibung der Stadt Recklinghausen und erhielt den zunächst auf ein Jahr begrenzten Zuschlag. Insgesamt umfasst die Liefermenge etwa neun Millionen Kilowattstunden pro Jahr.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Die Hertener Stadtwerke werden ab 1. Januar 2004 die städtischen Liegenschaften in der Nachbarschaft Recklingshausen mit hertenstrom versorgen. Der lokale Energieversorger beteiligte sich an der offiziellen Ausschreibung der Stadt Recklinghausen und erhielt den zunächst auf ein Jahr begrenzten Zuschlag. Zu den 355 Abnahmestellen zählen dabei unter anderem die städtischen Gebäude wie Rathaus, Schulen, Sporthallen oder auch die Ampelanlagen, die einen Stromverbrauch von insgesamt knapp neun Millionen Kilowattstunden pro Jahr aufweisen.

Bereits heute werden etwa 70 Prozent der elektrischen Energie in Herten produziert - Tendenz steigend. Der Strom nimmt keine langen Wege mehr über die Hochspannungsnetze, um in die Stadt zu gelangen, sondern steht direkt vor Ort zur Verfügung. Dadurch können die Hertener Stadtwerke den günstigen Strompreis an den Endverbraucher weitergeben. Bei dem in Herten produzierten Strom handelt es sich ausschließlich um umweltfreundliche Energie, die zum großen Teil aus Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen am Rohstoff-Rückgewinnungs-Zentrum (RZR) im Hertener Süden und zu weiteren Teilen aus Anlagen regenerativer Energie stammt. Weitere Anteile der Stromversorgung werden darüber hinaus durch den gemeinsamen und damit günstigen Einkauf mit acht weiteren Stadtwerken und vom Vorlieferanten RWE an der Strombörse gedeckt.

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