Subventionen

8,6 Milliarden Euro zur Sanierung von Braunkohletagebauen

Für die Sanierung ehemaliger Braunkohletagebaue im Lausitzer und mitteldeutschen Braunkohlerevier sind bis 2008 rund 8,6 Milliarden Euro ausgegeben worden. In den kommenden drei Jahren kämen wohl noch 780 Millionen Euro hinzu.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Berlin (red) - Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit. Bis 2012 würden die Kosten vermutlich um rund 780 Millionen Euro steigen. Danach könnten bis zum Abschluss aller Sanierungsmaßnahmen noch bis zu 1 Milliarde Euro zur Sanierung der Braunkohle Altlasten in den Ländern Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen notwendig werden, schätzt die Bundesregierung.

Am 29. Januar 2009 habe es im ehemaligen Tagebau Seese-West keinen Erdrutsch gegeben, sondern einen Geländeeinbruch auf einer Kippenfläche, schreibt die Regierung. Ursache für diesen Einbruch seien Sackungen locker gelagerter Sande im Kippenuntergrund gewesen. Akute Gefährdungen durch Geländeeinbrüche in anderen Tagebaubereichen mit ähnlichen Bedingungen wie Seese-West seien bisher nicht zu erkennen.

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