6 Monate LPX: Schwanitz beeindruckt

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Staatsminister Rolf Schwanitz, der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, hat aus Anlass des sechsmonatigen Bestehens des Stromhandels an LPX Leipzig Power Exchange die Börse besucht. Er zeigte sich beeindruckt von den Erfolgen, da die Börse im ersten halben Jahr ein Volumen von 1 980 651 Megawattstunden (MWh) gehandelt hat. Allein in der 49. Kalenderwoche wurden an LPX 220 000 MWh gehandelt. Mittlerweile handeln 41 Unternehmen ihre kurzfristigen Strommengen für den nächsten Tag an der LPX.


Staatsminister Schwanitz bezeichnete die vollelektronische Internetbörse als eine "ostdeutsche Erfolgsgeschichte". Sie habe bewiesen, dass eine innovative Idee mit einer starken Umsetzung Erfolg haben kann. Eine anonyme Strombörse trägt laut Ansicht des Leipziger Oberbürgermeisters Wolfgang Tiefensee zu Transparenz und Objektivität des Energiemarktes stark bei. Insofern habe die LPX eine wichtige Rolle bei der Liberalisierung des deutschen Strommarktes. Thema des Gespräches bei der LPX waren auch die Rahmenbedingungen des deutschen Strommarktes. LPX-Geschäftsführer Carlhans Uhle führte hier verschiedene Faktoren, wie die neutrale Verteilung der physischen Engpässe an den Grenzen und die Regelenergie, an, die verbesserungswürdig seien, um den Strommarkt in Deutschland vollständig zu liberalisieren.

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