Statistik

46,2 Terawattstunden: EEX-Handelsbilanz im Juni

Handelsbilanz von der Leipziger Strom- und Emissionsrechtebörse EEX: Im Juni wurden 46,2 Terawattstunden Strom gehandelt. Davon entfielen etwas mehr als 6,3 Millionen Megawattstunden auf den Spotmarkt. Gleichzeitig gehandelt wurden außerdem 317 398 Kohlendioxid-Emissionsrechte.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Leipzig (red) - Im Juni 2005 wurde an der Leipziger Strombörse European Energy Exchange (EEX) insgesamt ein Volumen von 46,2 Terawattstunden gehandelt. Im Mai 2005 waren es 35,9 Terawattstunden.

Von den im Juni gehandelten 46,2 Terawattstunden entfielen auf den Spotmarkt insgesamt 6.343.552 Megawattstunden. Am Terminmarkt lag das Volumen im Juni bei 39,8 Terawattstunden. Davon entfielen 30,3 Terawattstunden auf Jahresfutures und 2,6 Terawattstunden auf Jahresoptionen. Der Umsatz bei Quartalsfutures betrug 3,4 Terawattstunden, bei Monatsfutures 3,5 Terawattstunden.

Im Terminmarktvolumen sind 21,9 Terawattstunden aus dem OTC-Clearing enthalten. Damit beträgt das Open Interest zum 30. Juni 2006 insgesamt 120,6 Terawattstunden in Futures und 4,9 Terawattstunden in Optionen.

Gleichzeitig wurden im Juni 317.398 Kohlendioxid-Emissionsrechte gehandelt. Am Spotmarkt kostete die Grundlast im Monatsmittel 46,67 Euro pro Megawattstunde und die Spitzenlast 58,75 Euro pro Megawattstunde. Am Terminmarkt wurde am 30. Juni 2005 die Grundlast für 2006 bei 43,48 Euro und die Spitzenlast für 2006 bei 60,77 Euro pro Megawattstunde festgestellt.

An der European Energy Exchange handeln derzeit 127 Unternehmen aus 16 verschiedenen Ländern. Im Juni wurde die Liberal Energy Trading aus Menden für den Handel am EEX-Spotmarkt zugelassen.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Ende-Mit-Kernenergie

    Energiewende fordert ihren Tribut: RWE und Eon kämpfen

    Die Energiewende ist fünf Jahre nach der Atomkatastrophe voll im Gange. Auf der einen Seite sind erneuerbare Energien auf dem Vormarsch und bringen neue Jobs. Auf der anderen Seite ist mit fossilen Kraftwerken kaum noch Geld zu machen – die großen Energiekonzerne leiden.

  • Gold als Geldanlage

    Energiehandel wird ab Oktober stärker kontrolliert

    Beim Energiehandel fließen Milliarden über die Tische großer Konzerne. Bisher gab es keine größere Kontrollinstanz, welche die Geldströme überwacht hätte. Ab Oktober wird sich das ändern: Dann wacht die Energieregulierungs-Agentur ACER über den Energiemarkt.

  • Energieversorung

    Experten beklagen Manipulation bei Strompreisen

    Stromexperten wie der VIK-Geschäftsführer Alfred Richmann vermuteten, dass die vier großen Versorger die Strommengen künstlich verknappen und mit gezielten Zu- und Verkäufen im von ihnen dominierten Markt die Preise nach oben treiben. Die Preisexplosion an der Strombörse sei durch "sachliche Gründe nicht zu rechtfertigen".

  • Strom sparen

    EEX: Fünf Jahre börslicher Stromhandel in Deutschland

    Auf fünf Jahre börslichen Stromhandel blickte die Strombörse European Energy Exchange (EEX) mit Sitz in Leipzig in dieser Woche zurück. Begonnen hat die Geschichte des deutschen Strombörsenhandels am 15. Juni 2000 mit dem Handel von 1,836 Megawattstunden.

  • Strompreise

    EEX handelt im Mai fast 40 Terawattstunden

    Im Mai 2005 wurde an der Strombörse European Energy Exchange (EEX) in Leipzig insgesamt ein Strom-Volumen von 35,9 Terawattstunden gehandelt. Davon entfielen auf den Spotmarkt insgesamt 6.995.461 Megawattstunden. Gleichzeitig wurden 36 210 Kohlendioxid-Emissionsrechte gehandelt.

Top