Alternative

400 Erdgasfahrzeuge in Lünen

Der Veranstalter, die "Initiative Solarmobile Ruhrgebiet", will in Kooperation mit der Energieagentur NRW mit dieser Rundfahrt für regenerative Energien im Straßenverkehr werben und verdeutlichen, dass Erdgasfahrzeuge schon heute zu einer wirtschaftlichen Alternative geworden sind.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Lünen (ddp-nrw/sm) - Mehr als 400 erdgasbetriebene Fahrzeuge sind am Samstag in Lünen zum ersten bundesdeutschen Erdgasfahrertag zusammen gekommen. Diese Rekordteilnehmerzahl zeige, dass Erdgas als Kraftstoff eine überzeugende ökonomische und ökologische Alternative darstelle, betonte, NRW-Energieminister Axel Horstmann (SPD) als Schirmherr der Veranstaltung. Die Aktion fand im Rahmen der "Tour de Ruhr" statt.

Die nach eigenen Angaben "umweltfreundlichste Rallye Deutschlands" firmierte auch in diesem Jahr unter dem Motto "Mobilität im Einklang mit der Umwelt". Bei der Rundfahrt durchs Ruhrgebiet ging es nicht um Schnelligkeit, sondern um Effizienz und Effektivität: Sieger war, wer mit dem geringsten Energieaufwand das Ziel erreicht.

Der Veranstalter, die "Initiative Solarmobile Ruhrgebiet", will in Kooperation mit der Energieagentur NRW mit dieser Rundfahrt für regenerative Energien im Straßenverkehr werben und verdeutlichen, dass Erdgasfahrzeuge schon heute zu einer wirtschaftlichen Alternative geworden sind. Aus diesem Grund soll das Netz der Erdgas-Tankstellen im Land von jetzt 300 auf 1300 bis zum Jahr 2007 erhöht werden.

Für Energieminister Horstmann setzt die Tour richtungsweisende Akzente in Sachen zukunftsfähiger Mobilität: "Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltverträglichkeit des Straßenverkehrs müssen für uns eine besondere Priorität erhalten. Die Nutzung alternativer Antriebstechniken und -energien sind für den Klimaschutz von großer Bedeutung, insbesondere in einer Zeit, in der die Verkehrsbelastungen weiter steigen."

Der Umstieg von Benzin- auf Erdgasfahrzeuge, die deutlich weniger Schadstoffe ausstoßen, könne zu einer Reduzierung der bodennahen Ozonbildung (Smog) beitragen. Zudem werde der Ausstoß von Ruß und Benzol vermieden und die Geräuschemission vermindert, da Erdgasfahrzeuge bis zu 50 Prozent leiser seien, erläuterte Horstmann weiter.

In NRW unterstützen inzwischen 44 Stadt- und Gemeindewerke und 14 Regionalversorger das Fahren von Erdgasfahrzeugen.

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