Am 16. Juni

3sat-Dokumentation: Plasma - Werkstoff und Energiequelle der Zukunft

Am 16. Juni um 16 Uhr sendet 3sat eine Dokumentation zur Plasma-Technologie, die nicht nur feindliche Klingonen in Schach hält. Das Max-Planck-Institut für Plasma-Physik entwickelt beispielsweise derzeit einen "thermo-nuklearen Experimental-Reaktor", in dem durch Kernverschmelzung Energie erzeugt werden soll.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Schon heute kennen auch viele Laien mögliche Anwendungen der Plasma-Technik: Die einen wissen, dass die neue Generation der Computer-Bildschirme auf dieser Technik aufbaut. Die anderen kennen zumindest die Plasma-Waffen, mit denen Captain Kirk die feindlichen Klingonen in Schach hält. Aber die Forschung hat ganz andere Anwendungen im Blick.

Das Grundprinzip der Plasma-Technik besteht darin, Gase zu ionisieren. Ionisieren heißt, die Elektronen durch ein Magnetfeld und Hitze von den Atomkernen zu lösen. Die ionisierten Gase haben ganz andere Eigenschaften als die Ausgangsstoffe: So könnte man heißes Plasma wirklich als Waffe nutzen, denn das Material ist so durchschlagskräftig, dass beispielsweise die TU Ilmenau im Moment daran arbeitet, mit Plasmastrahlen Beton zu schneiden und Diamanten herzustellen. Das Max-Planck-Institut für Plasma-Physik entwickelt einen "thermo-nuklearen Experimental-Reaktor", in dem durch Kernverschmelzung Energie erzeugt werden soll. Die Plasma-Technologie gilt als eine der Zukunftstechniken überhaupt. Die "hitec."-Dokumentation von Stefan Lüttke-Wissing hat sich in den Forschungslaboren umgeschaut und gibt einen Überblick über die künftigen Anwendungen der Plasmatechnik. Sendetermin: 16. Juni, 16 Uhr auf 3sat.

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