Anforderungen

300 Baufachleute auf dem 2. Bauforum von Pesag und Stadtwerken Paderborn

Knapp 300 Teilnehmer aus ganz Ostwestfalen-Lippe informierten sich kürzlich auf dem zweiten Bauforum von Pesag und Stadtwerken Paderborn über die neue Energieeinsparverordnung. Namhafte Fachleute aus der gesamten Bundesrepublik, darunter der "Vater" der Energiesparverordnung, Prof. Gerd Hauser von der Gesamthochschule Kassel, referierten.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

"Wir wollen mit dieser Veranstaltung ein Forum bieten, die Möglichkeiten und Chancen für Handwerker, Architekten und Baufachleute durch die neue Energieeinsparverordnung umfassend zu skizzieren", sagte Pesag-Vorstand Dr. Bernhard Bloemer zu den knapp 300 Teilnehmer aus ganz Ostwestfalen-Lippe, die sich kürzlich über die neue Energieeinsparverordnung informierten.

Unter dem Motto "Die neue Energieeinsparverordnung – Verpflichtung zum Energiesparen!?" referierten namhafte Fachleute aus der gesamten Bundesrepublik, darunter der "Vater" der Energiesparverordnung, Prof. Gerd Hauser von der Universität Gesamthochschule Kassel, über die verschiedenen Anforderungen, aber auch wirtschaftlichen Konsequenzen dieser Verordnung. Dabei hob Kreishandwerksmeister Lorenz Bolley hervor, dass die Energiesparverordnung hohe Anforderungen an die Handwerker stelle, die verschiedenen Variationsmöglichkeiten, die zugelassen seien, aber den Handwerkern auch ermöglichen, "flexibel zu reagieren und auf die Kundenwünschen einzugehen."

Prof. Gerd Hauser betonte in seinem mit vielen Beispielen gespickten Vortrag, dass die neue Verordnung als wesentliche praktische Konsequenz die frühzeitige Abstimmung zwischen den Planern des baulichen Wärmeschutzes und der Anlagentechnik habe. Er sei sich sicher, dass durch die ganzheitliche Betrachtung des Gebäudes und die Einbeziehung der Anlagen- und Bautechnik diese erforderliche integrative energetische Planung auch verwirklicht wird.

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