Ökologische Geldanlage

21,6 Megawatt-Windpark Kemnitz wird in Brandenburg errichtet

Für dem Windpark Kemnitz in Brandenburg, den die EBV-Gruppe derzeit errichtet, werden noch Investoren gesucht.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Heute beginnt der Aufbau der ersten Windenergieanlagen im Windpark Kemnitz bei Pritzwalk im Landkreis Prignitz (Brandenburg). Das Projekt wird von der EBV Windpark Kemnitz GmbH & Co. Betriebs-KG aus Oldenburg errichtet und betrieben. Zum Einsatz kommen zwölf 1,8 Megawatt-Anlagen vom Enercon-Typ E-66/18.70. Der Windpark hat insgesamt eine Nennleistung von 21,6 Megawatt.

Die zur Oldenburger EBV-Unternehmensgruppe gehörende Vertriebsgesellschaft carpe Solem GmbH bietet noch die Möglichkeit, sich an dem Projekt mit einer Geldanlage zu beteiligen. Umweltbewusste Anleger sind ab 10 000 Euro dabei. Für Einwohner der anliegenden Gemeinden liegt die Mindestbeteiligung bei 2500 Euro. Das Investitionsvolumen für das Projekt beläuft sich auf etwa 24 Millionen Euro, der Eigenkapitalanteil beträgt 5,625 Millionen. Euro.

Laut Gutachten werden die Windturbinen im EBV-Windpark Kemnitz nach der Inbetriebnahme im Herbst über 32 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen, das entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von etwa 9250 Haushalten durchschnittlicher Größe. Dabei wird jährlich der Ausstoß von mehr als 30 000 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid vermieden. Derzeit realisiert die EBV gleich mehrere neue Vorhaben: Im Juli 2001 haben die Bauarbeiten für je vier Anlagen in den Windparks Dörenberg (sechs Megawatt) in Ostwestfalen und Lange Heide (2,4 Megawatt) bei Osterholz-Scharmbeck begonnen. In der Nähe der Insel Usedom wird mit dem "Solarkraftwerk Relzow I" derzeit Deutschlands größte Photovoltaikanlage errichtet, auch für dieses Projekt vermittelt die EBV-Tochter carpe Solem Beteiligungsmöglichkeiten.

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