Statistik

2001: Verbrauch von Nachtstrom um elf Prozent gestiegen

Aufgrund der kühlen Witterung ist in Deutschland der Stromverbrauch der Elektrospeicherheizungen im Jahr 2001 im Vergleich zum Jahr 2000 um elf Prozent auf 24,5 Milliarden Kilowattstunden gestiegen. Speicherheizungen werden überwiegend in Ein- und Mehrfamilienhäusern genutzt, die weder an die Erdgas- noch an die Fernwärmeversorgung angeschlossen sind.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

In Deutschland ist der Stromverbrauch der Elektrospeicherheizungen 2001 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der kühlen Witterung um elf Prozent auf etwa 24,5 (2000: 22,1) Milliarden Kilowattstunden gestiegen. Das meldet der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW).

Der Nachtstrom für Elektrospeicherheizungen erhöht nach VDEW-Angaben durch die bessere Auslastung der ohnehin benötigten Kraftwerkskapazitäten die Wirtschaftlichkeit der Stromversorgung insgesamt. Speicherheizungen werden überwiegend in Ein- und Mehrfamilienhäusern genutzt, die weder an die Erdgas- noch an die Fernwärmeversorgung angeschlossen sind. Sie arbeiten wegen des bedarfsorientierten Einsatzes der raumweise installierten Geräte und der Umwandlung der eingesetzten Energie besonders sparsam. Wirkungsgradverluste im Kraftwerk werden so weitgehend ausgeglichen. Noch effizienter seien moderne Lüftungsspeicherheizungen mit Wärmerückgewinnung, so der VDEW.

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