2,5 Prozent

2001: Lebenshaltungskosten gestiegen

Um 2,5 Prozent ist der Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2000 gestiegen. Die höchsten Preise gab es dabei im Mai.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Der Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2001 gegenüber 2000 um 2,5 Prozent gestiegen. Das hat Destatis, das Statistische Bundesamt, heute mitgeteilt. Nach einem Anstieg von 1,9 Prozent im Jahr 2000 und um 0,6 Prozent im Jahr 1999 ist dies die höchste Jahresteuerungsrate seit 1994 (plus 2,7 Prozent).

Im Dezember 2001 stieg der Preisindex gegenüber Dezember 2000 um 1,7 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich eine Zunahme von 0,1 Prozent. In den Vormonaten November und Oktober 2001 sind die Preise im Vorjahresvergleich um 1,7 und zwei Prozent gestiegen. Seit dem Höchststand im Mai 2001 (plus 3,5 Prozent) ist die Jahresteuerungsrate damit stetig zurückgegangen. Noch immer haben Heizöl und Kraftstoffe einen deutlich preishemmenden Effekt. Der Preisrückgang für leichtes Heizöl betrug im Jahresvergleich 28,1 Prozent, binnen Monatsfrist sanken die Heizölpreise um 7,9 Prozent. Auch die Kraftstoffpreise fielen wieder sowohl im Vergleich zum Vorjahr. Die Veränderungsrate für den Gesamtindex ohne Heizöl und Kraftstoffe lag gegenüber dem Vorjahresmonat bei plus 2,3 Prozent.

Für das frühere Bundesgebiet ergab sich im Jahresdurchschnitt 2001 eine Preissteigerungsrate von 2,3 Prozent. Für die neuen Länder und Berlin-Ost wurde für das Jahr 2001 eine Teuerungsrate von 2,9 Prozent ermittelt. Der für europäische Zwecke berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland ist im Jahresdurchschnitt um 2,4 Prozent gestiegen.

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