Umweltministerium

100 Millionen Euro Förderung für Elektrofahrzeuge

Das Bundesumweltministerium fördert die Entwicklung von Elektrofahrzeugen mit 100 Millionen Euro. Bis 2020 sollen zwei Millionen solcher umweltfreundlicher Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen unterwegs sein. So sollen die CO2-Emissionen gesenkt und die Abhängigkeit von Öl-Importen verringert werden.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Mit elektrischen Fahrzeugantrieben lassen sich verkehrsbedingte CO2- und Schadstoffemissionen senken – vor allem dann, wenn der Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind, Wasser und Sonne stammt, so das Ministerium.

Der heute veröffentlichten Förderbekanntmachung zufolge sollen vor allem die Weiterentwicklung und Erprobung von Plug-In-Hybrid- und Elektroantrieben, Verfahren zum gesteuerten Be- und Entladen im Pkw- und Wirtschaftsverkehr sowie die Forschung und Entwicklung im Recycling von Antriebsbatterien unterstütz werden. Ferner stehe Geld für die Vernetzung von Elektrofahrzeugen und Energiesystemen mittels Informations- und Kommunikationstechnologie in den E-Energy-Modellregionen sowie den Kauf von Diesel-Hybrid-Bussen durch Kommunen zur Verfügung.

Zwei Millionen Elektrofahrzeuge bis 2020

Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität zu entwickeln. Bis zum Jahr 2020 sollen eine Million Fahrzeuge mit Elektroantrieb auf die Straße kommen. Dafür stehen im Rahmen des Konjunkturpakets II insgesamt 500 Millionen Euro zur Verfügung.

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