Große Beteiligung

100. Kommune macht bei Solarbundesliga mit

In der Solarbundesliga können Kommunen mit installierte Solarleistung gegeneinander antreten. Mittlerweile kämpfen 101 Teilnehmer über den Titel des "Sonnenkönigs".

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Mit Illmensee meldete sich kürzlich die 100. Gemeinde bei der Solarbundesliga der deutschen Kommunen an. Jetzt hat auch das zum bayerischen Ort Bernau zählende Dorf Wendern eine Anmeldung abgegeben, so dass mittlerweile 101. Teilnehmer in der Solarbundesliga gegeneinander antreten.

"Damit hat die Solarbundesliga in ihrer zweiten Saison einen Blitzstart hingelegt", freut sich Jörg Dürr-Pucher, der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe. Es sei eher zu erwarten gewesen, dass mit dem Ende der ersten Saison am 7. Juli eine Ruhepause eintreten würde. An dieser ersten Saison hatten sich 74 Kommunen beteiligt. "Wir erwarten nun täglich neue Anmeldungen", sagt Solarthemen-Herausgeber Andreas Witt. "Seine Kommune anmelden kann jeder - vom Bürgermeister über engagierte Installateure und Umweltverbände bis hin zu lokalen Zeitungsredaktionen", erklärt er das System. Wichtig sei lediglich, dass die Zahlen - Einwohnerzahl, installierte Fläche solarthermischer Kollektoren und die angeschlossene Gesamtleistung der Photovoltaikanlagen - plausibel hergeleitet würden.

Die Solarbundesliga soll auch dazu anregen, fundierte Daten vor Ort zu ermitteln. Denn in den meisten Kommunen gebe es heute noch keine Statistik über die Nutzung der Solarenergie. Witt: "Durch eine Beteiligung an der Solarbundesliga können Umweltgruppen, Agenda-Arbeitskreise, Solar-Handwerker oder Stadtwerke die wachsende Bedeutung der erneuerbaren Energien für die örtliche Wirtschaft und den lokalen Klimaschutz endlich mit Zahlen belegen." Weitere Informationen unter www.solarbundesliga.de.

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