f-cell

100.000-Keller-Programm für Brennstoffzellen in Baden-Württemberg

"Mit der Brennstoffzelle ist der Einstieg in einen langfristig angelegten Technologiewechsel in der Energieumwandlung verbunden. Damit werden Beiträge zur Ressourcenschonung und zur Verminderung von Schadstoffeinträgen in die Umwelt geleistet." Die Technologie in Baden-Württemberg besonders gefördert werden.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Karlsruhe (red) - Parteiübergreifend haben Politiker verschiedener Landtagsfraktionen in Baden-Württemberg der Brennstoffzellen-Technik eine große Bedeutung beigemessen und sich bereits im März einstimmig für eine breite Unterstützung der innovativen Zukunftstechnologie ausgesprochen. Das von der Opposition beantragte 1000-Keller-Programm zur Installation von stationären Brennstoffzellen im Hausenergiesektor soll nun zu einem 100.000-Keller-Programm ausgeweitet werden.

Vertreter aller Parteien stimmen darin überein, dass Baden-Württemberg im Bereich der Brennstoffzellen-Entwicklung europaweit, wenn nicht sogar "weltweit absolut Spitze" ist. Ein von Seiten der Opposition vorgelegter Antrag, in Anlehnung an das 100.000-Dächer-Solarprogramm auch für die Hausenergieversorgung ein entsprechendes 1000-Keller-Programm mit Brennstoffzellen zu initiieren, stieß auf allgemeines Wohlwollen. Im Gegenzug wurde von Regierungsseite eine Ausweitung auf 100.000 Keller vorgeschlagen.

Eine wichtige Stellung komme dabei öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen und Preisverleihungen zu, um umfassend über die führende Rolle des Landes in der Brennstoffzellen-Entwicklung zu informieren. Als maßgebender Kongress wurde dabei auf die "f-cell" verwiesen, die in diesem Jahr bereits zum vierten Mal durchgeführt wird. Das f-cell Forum 2004 findet vom 27. bis 29. September in Stuttgart statt.

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