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100 000 Dächer-Programm: 150 Megawatt-Schwelle überschritten

Seit 1999 hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau 830 Millionen Euro zur Förderung der Solarenergie für Kleinanlagen privater Haushalte investiert. Mit dem 100 000 Dächer-Programm konnten deshalb bisher Anlagen errichtet werden, die 150 Megawatt Solarstrom erzeugen. Das ist Strom für 40 000 Haushalte.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Heute hat die Förderleistung des 100 000 Dächer-Solarstrom-Programms der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Schwelle von 150 Megawatt überschritten. Damit kann genug Strom produziert werden, um 40 000 Privathaushalte zu versorgen

Seit Programmstart 1999 hat die KfW im 100 000 Dächer-Solarstrom-Programm Kredite in einem Volumen von 830 Millionen Euro zugesagt und damit Investitionen in einer Größenordnung von einer Milliarde Euro angestoßen. Die überwiegende Anzahl der Kreditzusagen entfiel auf Kleinanlagen privater Haushalte. Zudem wurde der Markt für Solarstromanlagen ausgeweitet werden, so dass auch eine deutliche Kostenreduktion verzeichnet werden konnte. Nach einer neuen Studie der KfW liegt sie zwischen 1999 und 2001 in einer Größenordnung von zehn Prozent. "Die Kostensenkung bei den Anlagen ist ein wesentliches Ziel der Förderung. Nur wenn Solarstromanlagen billiger werden, können sie einen größeren Beitrag zur Stromversorgung leisten", erläutert KfW-Umweltvorstand Detlef Leinberger.

Das 100 000 Dächer-Solarstrom-Programm ist das weltweit größte Kreditprogramm zur Förderung der photovoltaischen Stromerzeugung. Es startete 1999 und wird zunächst bis Ende 2003 weitergeführt. Die KfW fördert Privatpersonen und Unternehmen, die in Umweltmaßnahmen investieren, z. B. durch den Ausbau alternativer Energien. Mit Krediten zu einem besonders attraktiven Festzinssatz und mit langer Laufzeit unterstützt die KfW die Errichtung und Erweiterung von Anlagen zur Energiegewinnung durch Solarzellen, sogenannte Photovoltaik-Anlagen.

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