10 Jahre Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com
Seit März 1991 fördert die Deutsche Bundesstiftung Umwelt Vorhaben zum Schutz der Umwelt unter besonderer Berücksichtigung der mittelständischen Wirtschaft. Im Jahr 1990 gegründet, ist sie eine der größten Stiftungen in Europa.


In den vergangenen zehn Jahren wurden 4000 Projekte mit 1,7 Milliarden DM gefördert. Der Generalsekretär der Stiftung, Fritz Brickwedde, bezeichnete den ökologischen Umbau in Ostdeutschland als größte Herausforderung und herausragendste Leistung des vergangenen Jahrzehnts. Die Hälfte der Fördersumme sei in die neuen Länder geflossen. Die erzielte Angleichung der Qualität von Luft, Boden und Wasser an das westdeutsche Niveau geht auch auf durch die Stiftung geförderten Projekte zurück.


Offiziell begeht die Stiftung ihr zehnjähriges Bestehen im Rahmen einer Veranstaltung am 29. Mai 2001 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Bundeskanzler Gerhard Schröder und die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Thüringen, Dagmar Schipanski, haben ihre Teilnahme bereits zugesagt. Darüber hinaus werden eine Vielzahl an Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft sowie Gäste aus dem Ausland teilnehmen.


Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert Projekte aus den Bereichen Umwelttechnik, Umweltforschung und -vorsorge, Umweltkommunikation sowie Umwelt und Kulturgüter. Allgemeine Voraussetzungen für eine Förderung sind die folgenden drei Kriterien: (1) Innovation. Die Vorhaben müssen sich klar vom gegenwärtigen Stand der Forschung und Technik abgrenzen und eine Weiterentwicklung darstellen. (2) Modellcharakter. Die Innovation soll für eine breite Anwendung, z. B. eine ganze Branche, interessant sein und sich unter marktwirtschaftlichen Konditionen zeitnah umsetzen lassen. (3) Umweltentlastung: Mit der Innovation sollen neue, ergänzende Umweltentlastungspotentiale erschlossen werden. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt vergibt auch den mit einer Million DM dotierten Deutschen Umweltpreis, mit dem Leistungen ausgezeichnet werden, die entscheidend und in vorbildhafter Weise zum Schutz und zur Erhaltung unserer Umwelt beigetragen haben bzw. in Zukunft zu einer deutlichen Umweltentlastung beitragen werden. Im Jahr 2000 erhielten die Auszeichnung Prof. Dr. med. Franz Daschner für seine Leistung, modernes Umwelt- und Stoffstrommanagement im Krankenhaus unter Beibehaltung der Hygienestandards bei gleichzeitiger Kostenersparnis einzuführen und Bernhard Aloysius Wobben für seine wegweisenden technologischen Entwicklungen sowie seine unternehmerische Leistung auf dem Gebiet des Windkraftanlagenbaus.


Weitere Informationen zur Deutschen Stiftung Umwelt unter www.dbu.de.

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