Der LTE-Ausbau schreitet schnell voran

Vor allem Bewohner ländlicher Regionen setzen große Hoffnung in die mobile Breitbandtechnologie LTE (Long Term Evolution), durch welche auch die Gegenden mit schnellem Internet versorgt werden, die keinen DSL-Zugang haben. Mit LTE nutzt man das Internet über Mobilfunk, so wie mit dem Handy. LTE ist jedoch auch ein Ersatz fürs Festnetz-Internet.

Bedingt durch die Auflagen der Bundesnetzagentur mussten die Internetanbieter Telekom, Vodafone und o2 den LTE-Ausbau in erster Linie in ländlich geprägten Gegenden vorantreiben. Danach wurden die Ressourcen jedoch wieder in die Städte und Ballungsgebiete gelenkt. Die größten Städte sind schon alle versorgt und in Tests wird sogar schon an Nachfolgetechnologien geforscht, die noch mehr Leistung bringen. So sind mit der Cat. 6 Erweiterung beispielsweise satte 300 Mbit/s möglich.

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LTE-Ausbau und technische Verfügbarkeit

Die technische Verfügbarkeit einer LTE-Zelle liegt theoretisch bei einem Radius von rund neun Kilometern. In der Praxis sieht das jedoch oft anders aus. Denn ausschlaggebend für den Senderadius sind die geografischen Gegebenheiten. Wälder oder Berge schränken den Senderadius beispielsweise erheblich ein, sodass dieser nicht selten statt neun lediglich drei Kilometer beträgt.

In den Anfängen des LTE-Ausbaus gab es zunächst wenig Netzüberschneidungen. Das bedeutet, dass die Kunden nicht die Möglichkeit hatten, zwischen verschiedenen LTE-Anbietern oder auch -Techniken zu wählen. Mittlerweile bieten sich in vielen Regionen, vor allem in den Großstädten, Überschneidungen, sodass man den Anbieter wählen kann.

Wie wird beim LTE Ausbau vorgegangen?

Beim LTE-Ausbau wurde zunächst nicht willkürlich, sondern nach einem vereinbarten Muster vorgegangen. Zu diesem Zweck wurde eine Prioritätenliste erarbeitet, die gewährleisten sollte, dass Standorte ohne DSL-Zugang bevorzugt versorgt werden. Nachdem die ländlichen Regionen als versorgt galten, wurde der LTE-Ausbau vermehrt in urbanen Zentren vorangetrieben. Hier ist der Ausbau für die Anbieter eher rentabel, weil mehr Kunden über eine Funkzelle versorgt werden können. Dabei eignen sich für den LTE-Ausbau in der Stadt andere Frequenzen als fürs mobile Breitband auf dem Land, wo die Reichweite wichtiger ist.

Aktuelle Infos zum LTE-Ausbau
  • E-plus Shop

    Ab März: LTE für E-Plus-Kunden

    Endlich können auch Kunden im E-Plus-Netz LTE nutzen: Ab März startet die Unternehmensgruppe den schnellen Mobilfunk im eigenen Netz. Bis Mitte des Jahres gibt es dann LTE ohne Zusatzkosten.

  • Handytarife

    Preise im Mobilfunk könnten weiter sinken

    Die Preise für Anrufe aufs Handy könnten schon bald erneut ins Rutschen geraten. Zum ersten Dezember sollen die Durchleitungsentgelte, die die großen Mobilfunker Wettbewerbern berechnen, sinken. Ob die Anbieter die Preissenkungen weitergeben, steht noch nicht fest.

  • Telekom Sendemast

    Kritik an schleppendem LTE-Ausbau in NRW

    Der Ausbau des Highspeed-Funks LTE, der oft schnelleres Surfen als mit DSL ermöglicht, geht nach Einschätzung der CDU in einigen Teilen von NRW nicht schnell genug. Vor allem Südwestfalen sei erheblich betroffen, monieren die Oppositionspolitiker.

  • Vodafone

    Vodafone plant neue Tarife und besseren Service

    Vodafones neuer Deutschland-Chef, Jens Schulte-Bockum, hat bekannt gegeben, welche Schwerpunkte er künftig setzen will. Deutlich mehr Geld soll in den LTE-Ausbau fließen, die Tarife sollen einfacher und der Service besser werden.

  • LTE

    LTE mit dem iPhone 5: Nur in 60 Städten möglich

    Das neue iPhone 5 ist wie erwartet LTE-tauglich - dumm nur, dass der volle LTE-Speed bloß in 60 deutschen Städten zu nutzen ist. Denn das iPhone ist nur kompatibel mit LTE 1800, einem Standard, den es nur an bestimmten Orten gibt.

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