So sparen Fahranfänger bei der Kfz-Versicherung

Als Fahranfänger wird man bei KFZ-Versicherungen ordentlich zur Kasse gebeten, da junge Leute in ihren ersten Jahren eine erhöhte Unfallquote haben. Dumm, wenn man sowieso schon knapp bei Kasse ist. Doch mit ein paar Tricks kann man trotzdem ein günstiges Angebot finden.

Hohes Unfallrisiko für Fahranfänger

Die höchsten Beiträge bei der KFZ-Versicherung zahlen in Deutschland die Fahranfänger. Laut Statistiken sind Fahranfänger zwischen 18 und 24 Jahre besonders oft in Unfälle verwickelt, die meist der Unerfahrenheit im Straßenverkehr oder auch mal dem jugendlichen Übermut entspringen. Das wissen die Versicherer und deswegen sind besonders KFZ-Versicherungen für Fahranfänger besonders teuer. Besonders problematisch ist dies, weil es jungen Erwachsenen oft ohnehin an Geld fehlt. Es gibt jedoch Möglichkeiten, die Prämien ein wenig zu drücken.

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Die Eltern um Hilfe bitten

Wer gut mit seinen Eltern auskommt, der kann diese um Hilfe bitten. Diese haben nämlich deutlich mehr Möglichkeiten, den Versicherungsbeitrag zu drücken. So könnten die Eltern beispielsweise das Auto auf sich anmelden: Meldet der Vaters oder die Mutter den Wagen als Zweitwagen an, so kann man oft mit deutlich besseren Konditionen einsteigen.

Bei vielen Versicherungen gibt es zudem sogenannte Familientarife: Sind die Eltern sichere Fahrer, so geht man bei der Versicherung davon aus, dass auch die nächste Generation sicher das Auto lenken wird und bietet bei der gleichen Versicherung einen günstigeren Einstieg als üblich an.

FührerscheinFahranfänger zahlen in der Kfz-Versicherung mehr. Trotzdem gibt es einige Möglichkeiten, zu sparen.© Alexander Raths / Fotolia.com

Schadenfreiheitsklassen sind übertragbar

Die Familienbande kann man sich ebenfalls zunutze machen, wenn die Großeltern beispielsweise kein Auto mehr fahren: Man kann deren Schadenfreiheitsklasse übernehmen. Wirklich weiter bringt einen diese Option jedoch nur, wenn man selber den Führerschein schon eine gewisse Weile besitzt. Man kann nämlich nur die Anzahl an Schadenfreiheitsklassen übernehmen, die man auch selber erfahren haben könnte.

Mit BF17 und Fahrsicherheitstraining wirds günstiger!

Eine andere Möglichkeit, seine Beiträge bei der KFZ-Versicherung zu senken, sind Fahrsicherheitstrainings oder das begleitete Fahren. Wo als Fahranfänger die Statistik normalerweise gegen einen arbeitet, hilft sie hier: Fahranfänger, die ihren Führerschein bereits mit 17 gemacht haben - und so über eine gewisse Zeit auf die Erfahrung eines älteren Fahrers zurückgreifen konnten - oder aber ein Fahrsicherheitstraining absolviert haben, bauen laut Statistik weniger Unfälle. Das führt dazu, dass viele Versicherungen die Beiträge senken.

Das richtige Auto kaufen

Versicherungsbeiträge hängen nicht unmaßgeblich von dem gewählten Auto ab. So sind typische Fahranfänger-Autos wie beispielsweise ein Ford Fiesta oder ein Opel Corsa in der Versicherung oft teurer als gängige Familienwagen. Wie viel welches Auto in der KFZ-Versicherung kostet, hängt von den sogenannten Typklassen ab, welche man einfach nachschlagen kann. Hier gilt: Umso niedriger die Typklasse, desto günstiger.

Wichtig: Vergleichen!

Auch wenn man zahlreiche der obigen Tipps beachtet: Wichtig ist es nicht nur für den Fahranfänger, die verschiedenen KFZ-Versicherungen zu vergleichen! Zwischen den Versicherungsunternehmen gibt es große Unterschiede im Preis. Nur wer einen Vergleich anstellt, kann sich sicher sein, auch tatsächlich einen der günstigsten Anbieter gefunden zu haben.

Infos zur KFZ-Versicherung
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