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KFZ-Haftpflicht: Pflichtversicherung für jedes Auto

Fahren darf in Deutschland nur, was versichert ist: Eine KFZ-Haftpflicht ist in Deutschland für jedes Auto Pflicht. Diese Versicherung kommt für alle Schäden auf, die durch das versicherte Fahrzeug an einer dritten Partei entstehen. Der Schaden am Fahrzeug des Versicherungsnehmers dagegen wird nicht übernommen.

Der Umfang einer KFZ-Haftpflicht

Wenn durch das versicherte Fahrzeug ein Schaden entsteht, so wird dieser dem Unfallgegner, der allerdings keine Schuld an dem Unfall haben darf, ersetzt. Das liegt an der deutschen Gesetzeslage: Der Schutz von Unschuldigen muss gewährleistet werden. Wenn auch ein Sach- oder Personenschaden manchmal nicht zu verhindern ist, so soll dieser Schaden wenigstens nicht noch ein finanzielles Problem mit sich ziehen. Die KFZ-Haftpflicht kommt aus diesem Grund für Fahrzeugschaden, Wiederherstellung der Gesundheit des Unfallgegners, Nutzungsausfall und weitere Dinge auf. Wer zusätzlich auch Schäden am eigenen Fahrzeug versichern möchte, der muss über die Haftpflichtversicherung hinaus eine Teil- oder Vollkaskoversicherung abschließen.

Zudem bietet die KFZ-Haftpflicht einen passiven Rechtsschutz. Stellt der Unfallgegner ungerechtfertigte Ansprüche, so muss sich nicht der Versicherungsnehmer damit beschäftigen, da dies die Versicherungsgesellschaft übernimmt. Der Versicherungsschutz ist nur gewährleistet, wenn der Schaden auch tatsächlich beim Gebrauch des Fahrzeuges entsteht. Ein- und aussteigen, Be- und Entladen sowie das eigentliche Fahren zählen dazu.

Kfz-VersicherungDie KFZ-Haftpflicht übernimmt bei einem Unfall die Schäden beim Unfallgegner, nicht jedoch die am eigenen Fahrzeug.© Deyan Georgiev / Fotolia.com

Abwicklung über die KFZ-Versicherung

Wenn es dann doch mal geknallt hat, erhält die unschuldige dritte Partei den Schaden ersetzt: Zuvor wird in der Regel ein Schadensgutachten durch einen Sachverständigen erstellt, das die Schadenshöhe auflistet. Die festgestellte Schadenssumme wird dann von der KFZ-Haftpflicht ausgezahlt. Was der Geschädigte letztendlich mit diesem Geld macht, ist ihm selbst überlassen. Der Versicherungsnehmer selber muss den Schaden an seinem Wagen jedoch selbst tragen, es sei denn, er hat noch eine weitere Zusatzversicherung wie beispielsweise eine Kasko-Versicherung abgeschlossen.

So errechnet sich der Beitrag für die KFZ-Haftpflicht

Die Prämie, welche für die KFZ-Haftpflichtversicherung entrichtet werden muss, hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Wichtig sind hierbei Fahrzeugtyp, Wohnort und Schadensfreiheitsrabatt. Der Wohnort wird in die Regionalklasse einbezogen: Wer in einer Gegend mit hohem Verkehrsaufkommen oder Kriminalität wohnt, zahlt meist mehr als Bewohner verkehrsarmer Gegenden.

Auch zeigt die Statistik, dass gewisse Fahrzeuge öfter oder weniger oft in Unfällen verwickelt sind und unterschiedliche Kosten verursachen. Dies zeigt sich in der Typklasse des Fahrzeuges, je höher der Gesamtschaden eines gewissen Modells, desto höher ist auch der Versicherungsbetrag. Der Schadensfreiheitsrabatt bezieht sich auf die Fahrer des Fahrzeuges. Wie alt sind sie, welche Unfallstatistik haben sie? Jedes Jahr, das man unfallfrei absolviert, bedeutet eine Herunterstufung in der Schadensfreiheitsklasse und damit weniger Geld, das zu zahlen ist.

Infos zur KFZ-Versicherung
Alle Tarif- und Preisangaben brutto. Trotz sorgfältiger Erstellung wird für die Richtigkeit keine Haftung übernommen. Beachten Sie Preise und AGB der Anbieter. Alle Angaben ohne Gewähr.
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