Heizstrom-Tarife vergleichen

Heizstrom-Tarife vergleichen

Was für eine Heizung haben Sie?

Haben Sie einen eigenen Zähler für Heizstrom?

Wie wird der Heizstrom gemessen?

Postleitzahl und Verbrauch pro Jahr?

Entwicklung der Heizstromtarife gibt Grund zur Sorge

Wer mit Strom heizt, wird in den letzten Jahren mit Sorge die Entwicklung der Heizstromtarife verfolgt haben. Es gibt in Deutschland immer noch zahlreiche Haushalte, die von steigenden Strompreisen besonders betroffen sind, weil sie Heizstrom beziehen. Denn nicht nur der normale Haushaltstromtarif wird teurer, die steigenden Preise wirken sich auch auf den Heizstrom aus.

Spezielle Heizstromtarife sind besonders für Besitzer einer Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung interessant. Unser Stromrechner kann für beide Heizarten günstige Anbieter ermitteln. Dazu muss lediglich der Stromverbrauch und die Postleitzahl eingegeben werden. Bei einer Nachtspeicherheizung ist auch von Bedeutung, wie der Strom gemessen wird. Gibt es zwei Zähler für den Heiz- und den Haushaltsstrom oder werden beide über einen einzigen Zähler abgelesen?

Heizstromtarife und Nachtspeicherheizungen

Das Heizen mit der Nachtspeicherheizungen ist vergleichsweise teuer. Mit Öl und Gas zu heizen ist billiger, da Stromheizungen wahre Energiefresser sind. Dazu zählen im besonderen auch die Heizgeräte, die nicht fest installiert sind wie die Radiatoren. Eine Ausnahme ist die Wärmepumpe, aber auch nur, weil sie zunehmend mit Hilfe von erneuerbaren Energien angetrieben wird. So oder so: wer mit Strom heizt, sollte sich um einen möglichst günstigen Anbieter bemühen. Denn die Zeiten haben sich zum Vorteil von Verbrauchern verändert. Gab es früher spezielle Heizstromtarife nur beim Grundversorger, sind mittlerweile einiges an Alternativen möglich.

KilowattstundeWer mit Strom heizt, muss sich über hohe Rechnungen nicht wundern. Trotz Heizstromtarifen machen steigende Preise und Ineffizienz die Stromheizung zum teuren Vergnügen.© Gina Sanders / Fotolia.com

Hintergrund: Heizstromtarife werden transparenter

Das Bundeskartellamt leitete vor Jahren nach Untersuchungen des Heizstrommarktes ein Verfahren gegen einige Heizstromversorger ein, das 2010 zu Rückerstattungen an Heizstromkunden führte. Eine Vielzahl an Anbietern einigte sich anschließend auf die Durchsetzung mehrerer marktöffnender Maßnahmen, die auf eine Senkung der Heizstromtarife und mehr Wettbewerb abzielen. Dazu gehören die Veröffentlichung der Heizstromtarife und temperaturabhängiger Lastprofile im Internet durch den Netzbetreiber.

Alternativen für Heizstromnutzer

Das Problem vieler Heizstromnutzer und Auslöser für das Kartellverfahren ist und war die Preispolitik der Heizstromanbieter, die in vielen Regionen monopolartig die Heizstromtarife bestimmen. Ein Anbieterwechsel war daher so schwierig, weil nicht allzu viele Stromanbieter spezielle Heizstromtarife angeboten haben. Für andere Betreiber, die hohe Netznutzungsgebühren für die Weiterleitung des Stroms in andere Regionen zahlen mussten, lohnte sich die Aufnahme eines Niedertarifs oft nicht.

Mittlerweile gibt es zunehmend auch Anbieter, die überregional spezielle Heizstromtarife anbieten. Und nicht nur das: Da sich die Preise für die Nieder- und Hochtarife aneinander angeglichen haben, kann auch ein regulärer Tarif die günstigste Alternative sein. So sollte man die Preise bei regulären Stromtarifen auch immer im Blick haben.

Holzpellets

Modern heizen mit Pellets

Viele Verbraucher entscheiden sich auf der Suche nach einer Heizalternative für Holzpellets. Diese haben den Vorteil, dass die Preise relativ stabil sind; zudem werden sie häufig aus Holzabfällen hergestellt und belasten dann die Umwelt weniger.

Holzpellets
Wärmepumpenstrom

Wärme aus Luft, Erde und Wasser

Eine Wärmepumpe gewinnt Heizwärme, indem sie die Wärme nutzt, die in der Umgebung, also in Luft, Erde oder Grundwasser, vorkommt. Für den Strom, der die Wärmepumpe antreibt, gibt es ebenfalls spezielle Tarife.

Wärmepumpentarife
Top