Heizstrom: Wärme aus der Steckdose

Wer ihn nicht benutzt beziehungsweise kennt, wird sich wundern, dass tatsächlich mehr als eine Millionen Bundesbürger Heizstrom nutzen und ihre Wärme sozusagen über die Steckdose beziehen. Dabei ist diese Art des Heizens keineswegs neu – schon vor Jahrzehnten wurde Heizstrom eingeführt und war damals eine echte Alternative zu Öl und Kohle und außerdem günstiger.

In der Zwischenzeit haben sich der Strommarkt und die entsprechende Infrastruktur gravierend verändert, was vermehrte Kritik am Heizstrom aufkommen ließ. Zuletzt waren auch die jeweiligen Stromanbieter davon betroffen: Das Bundeskartellamt zwang die Versorger zu einer bis dahin (Herbst 2010) nicht existenten Marktöffnung, die anderen möglichen Heizstrom Anbietern die Chance auf Wettbewerb ermöglicht.

Heizstrom ist nicht nur für Elektroheizungen gedacht

War der Heizstrom während seiner Anfangs- und Hochphase speziell für Elektroheizungen bestimmt, werden durch ihn mittlerweile auch Wärmepumpen betrieben. Hierbei bedarf es nämlich ebenfalls Stroms, damit die Pumpen die aus der Umwelt gewonnene Energie in Wärme umwandeln können. Auch für Wärmepumpen existieren gesonderte Tarifangebote, die ebenso wie Tarife für Nachtstrom in der Regel nur vom Grundversorger angeboten werden. Es sollte überprüft werden, ob und inwieweit sich diese lohnen und ob es Alternativen gibt, etwa indem man nur mit dem Haushaltsstrom den Anbieter wechselt.

Energiekosten

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Mehr Wettbewerb bei Heizstrom notwendig

Doch auch wenn Wärmepumpen mittlerweile ebenfalls Heizstrom nutzen, sind Nachtspeicherheizung und Heizstrom weiterhin nicht voneinander zu trennen. Umso interessanter wird sich die Entwicklung der nächsten Jahre darstellen. Nachdem eigentlich schon das Aus für Nachtspeicherheizungen beschlossen worden war, wurde die entsprechende Regelung wieder gekippt, was zur Folge haben wird, dass mehr Verbraucher ihre alten Öfen länger nutzen werden.

Trotz hoher Strompreise ist ein Umbau der Heizanlage natürlich erst einmal noch teurer. Auf mehrere Jahre gerechnet kann sich die Umrüstung auf ein effizienteres Heizsystem aber schnell amortisieren. Bis man sich zu einem Austausch entschließt ist man aber auf jeden Fall gut beraten, wenn man Preise vergleicht und eventuell den Anbieter wechselt.

Strom sparen

Spezielle Tarife für die Stromheizung

Mit Heizstromtarifen sind meist die sogenannten Schwachlast- oder Nachtstromtarife gemeint. Aber auch Wärmepumpenstrom gehört in diese Kategorie. Beide Tarifarten werden meist von nur wenigen Versorgern am Ort angeboten.

Heizstromtarife

Stromrechnung

Die Nachtspeicherheizung geht ins Geld

Heizungen, die mit Nachtspeicherstrom betrieben werden, finden sich noch in einigen Haushalten. Dabei sorgen die hohen Strompreise dafür, dass diese Heizungen trotz Sondertarif richtig ins Geld gehen.

Nachtspeicherstrom

Nebenkosten

Verschiedene Typen von Stromheizung

Die bekannteste Stromheizung ist wohl die alte Nachtspeicherheizung. Aber es gibt noch weitere Heizungsarten, die mit Strom betrieben werden, beispielsweise die kleinen Heizlüfter, die wahre Stromfresser sind.

Stromheizung

Stromtarife

Tarife für die Wärmepumpe

Auch Wärmepumpen brauchen Strom für den Betrieb. Dennoch gilt diese moderne Heizungsform als umweltfreundlich, weil sie die Wärme aus der direkten Umgebung gewinnt. Ein Problem ist das relativ geringe Angebot an Wärmepumpen Stromtarifen.

Wärmepumpen Stromtarife