Handyvertrag kündigen – So geht‘s Schritt für Schritt

Sie haben einen günstigen Tarif entdeckt und möchten nun Ihren bisherigen Handyvertrag kündigen? Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihren Vertrag kündigen und zu einem neuen Anbieter wechseln können.

Wann muss ich kündigen?

Das Wichtigste beim Kündigen des Handyvertrags ist es, die Kündigungsfrist einzuhalten. Das heißt bei den meisten Laufzeitverträgen, dass man sich mindestens drei Monate vor Ende des Vertrages zur Kündigung entschlossen haben muss. Kommt das Kündigungsschreiben nicht rechtzeitig beim Anbieter an, ist man oft für ein weiteres Jahr gebunden. Bei monatlich kündbaren Verträgen oder Prepaid-Tarifen ist es dagegen nicht ganz so schlimm, wenn man das rechtzeitige Abschicken versäumt hat, da man nur einen Monat länger zahlen muss. Die konkreten Laufzeiten und Kündigungsfristen sind in den Vertragsunterlagen nachzulesen.

KündigungRechtzeitig den Mobilfunkvertrag kündigen und durch einen Anbieterwechsel viel Geld sparen!

In welcher Form sollte man den Handyvertrag kündigen?

Einen Handyvertrag kündigt man klassischerweise schriftlich und per Einschreiben. Man sollte bestenfalls deutlich vor Ablauf der Vertragslaufzeit schon aktiv werden. Sollte etwas schiefgehen und der Anbieter das Schreiben nicht erhalten, kann man noch rechtzeitig nachhaken. Auf jeden Fall sollte man eine Bestätigung der Kündigung anfordern. Damit man die Frist nicht verpasst, sollte man sich eine Erinnerung einrichten, etwa in der Kalender-App auf dem Handy.

Einige Anbieter machen es ihren Kunden sehr leicht: Man kann per E-Mail oder einfach online kündigen, mit nur wenigen Klicks. Geht man diesen Weg, sollte man auf die Bestätigungsmail achten und diese gut aufbewahren – nur für den Fall der Fälle. Für alle anderen und diejenigen, die lieber den „Papierweg“ bevorzugen, bieten wir Musterkündigungen an. Einfach ausdrucken, ausfüllen und abschicken!

Musterschreiben für die Kündigung

Hier können Sie ein allgemeines Musterschreiben für die Kündigung Ihres Mobilfunkvertrages kostenlos herunterladen. Sie brauchen das Schreiben dann lediglich vollständig auszufüllen, zu unterzeichnen und dann per Brief und Einschreiben an Ihren Mobilfunkanbieter zu schicken.

PDF

Download: Handy-Kündigung (PDF)

Musterschreiben für häufig gesuchte Anbieter

Für einige Handy- und DSL-Provider haben wir bereits eine Musterkündigung vorbereitet, dort müssen Sie nur noch Ihre Daten eintragen:

Handyanbieter wechseln in wenigen Schritten

Kündigen Sie rechtzeitig Ihren alten Vertrag. Viele Handyverträge haben eine Laufzeit von 24 Monaten.

Falls Sie sehr frühzeitig gekündigt haben, warten Sie eventuell auf ein günstiges Angebot Ihres alten Anbieters.

Sonst suchen Sie mit unserem Handyrechner nach einem passenden Tarif und schließen Sie den neuen Vertrag ab.

Das war's. Am Tag der Umstellungen alte Karte rausnehmen, neue einlegen, PIN eingeben und lostelefonieren!

Schritt 1: Handyvertrag kündigen

Es gibt einen großen Unterschied zwischen der Kündigung eines Handy- und der eines Festnetzvertrages. Für einen reibungslosen Übergang übernimmt der neue DSL- oder Kabelanbieter bei einem Wechsel die Kündigung beim alten Anbieter. Seinen Mobilfunkvertrag sollte man aber stets selbst kündigen.

Die Rufnummer kann man zwar auch nachträglich noch auf den neuen Mobilfunkvertrag portieren, am unkompliziertesten für alle Beteiligten ist es jedoch, wenn man direkt mit der Kündigung auch mitteilt, dass die Nummer mitgenommen werden soll. Für die Mitnahme berechnet der abgebende Anbieter meist 25 bis 30 Euro, im Gegenzug gewährt der annehmende Anbieter oft einen Bonus.

Schritt 2: Abwarten…

Für den Fall, dass man sehr frühzeitig gekündigt hat, kann es sich lohnen, mit der Wahl des neuen Anbieters noch etwas zu erwarten. Oft versucht der alte Provider, Sie als Kunden zurückzugewinnen und bietet Ihnen interessante Konditionen oder vielleicht ein neues Handy oder Smartphone an. Wenn beispielsweise ein Tarif nach Ablauf der Mindestlaufzeit deutlich teurer wird, kann der Mobilfunker sich dazu bereiterklären, ihn doch noch zu den gewohnten Konditionen weiterzuführen.

Schritt 3: Neuen Anbieter wählen

Hat man erfolgreich seinen Handyvertrag gekündigt, kann man sich einen neuen Mobilfunkanbieter aussuchen. Vielleicht hat man auch direkt schon vor der Kündigung eine Alternative in den Blick gefasst. Ansonsten befragt man am besten zunächst unseren Tarifrechner , der zahlreiche Tarife für Handy oder Smartphone vergleicht. Im Bestellprozess wird dann auch direkt abgefragt, ob eine Nummer portiert werden soll. Die Rufnummernmitnahme veranlasst der neue Anbieter.

Möchte man lediglich seinen Tarif ändern, aber beim gleichen Mobilfunkanbieter bleiben, informiert man sich am besten beim jeweiligen Provider direkt, welche Möglichkeiten angeboten werden. Ein Wechsel über unseren Rechner ist in dem Fall nicht möglich.

Rufnummernmitnahme vor und nach Ende des Vertrags

Die Portierung gibt man meist im Zuge einer Kündigung in Auftrag. Man kann die Nummer aber auch vor Vertragsende oder danach noch portieren. Im Falle einer vorzeitigen Mitnahme der Nummer ist der Anbieter zwar verpflichtet, die Nummer jederzeit freizugeben. Natürlich muss man die Vertragsgebühren aber bis Ende der Laufzeit weiterzahlen und eine Kündigung zusätzlich aussprechen. Nach Ende der Laufzeit hat man noch 30 Tage lang die Möglichkeit, die Nummer zu portieren. Viele Anbieter ermöglichen dies sogar noch 90 Tage lang. Hier wird immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, dass die Daten des Kunden (Rufnummer, Name, Geburtsdatum) beim bisherigen und neuen Anbieter exakt übereinstimmen müssen. Andernfalls kann es sein, dass die Portierung abgelehnt wird.

Besonderheiten bei Prepaid

Einen Prepaid-Vertrag muss man zwar nicht zwingend kündigen, da die Karte bei Nichtnutzung früher oder später einfach abgeschaltet wird. Allerdings ist es nötig, wenn man seine Rufnummer mitnehmen möchte, eine sogenannte Verzichtserklärung abzugeben. Die meisten Mobilfunkanbieter haben hierzu Vorlagen. Außerdem kann es natürlich sein, dass noch Restguthaben auf der Karte ist. Die Auszahlung des restlichen Guthabens muss meist aktiv angefordert werden. Aus diesen Gründen macht es durchaus Sinn, auch eine Prepaid-Karte ordnungsgemäß zu kündigen.

Wer seine Rufnummer mitnimmt, sollte darauf achten, dass für die Portierung genügend Guthaben auf der Karte ist, denn die Kosten werden direkt von der Karte abgezogen.

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