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Neue Base-Tarife ab Februar: Für wen sie sich eignen
Bei Base gibt es neue Tarife, die nur teilweise Vorteile gegenüber den jetzigen Konditionen bieten. Richtig günstig ist allerdings die im Vertragstarif angebotene SMS-Flatrate, die es in dieser Form bislang auf dem Markt nicht gibt.
Düsseldorf (red) - Ab 25. Januar (Prepaid) bzw. ab 1. Februar (Postpaid) gelten bei der E-Plus-Tochter Base (www.base.de) komplett neue Tarife. Diese sind für manche Nutzergruppen günstiger als die bisherigen, unterm Strich jedoch für viele teurer - und recht undurchsichtig.
Der neue Tarif "Mein Base" beinhaltet in der Grundversion 30 Minuten und 30 SMS zu anderen Base-Kunden. Grundsätzlicher Nachteil: Alle internen Freiminuten oder -SMS gelten nicht wie bisher zu Base und zu E-Plus, sondern nur noch zu Base. Die Mindestlaufzeit in den Vertragstarifen liegt stets bei 24 Monaten, die Mindestlaufzeit der zubuchbaren Optionen bei einem Monat.
Zubuchen kann man verschiedene Flatrates bzw. Minuten- und SMS-Kontingente. Dabei dürfte die interessanteste die SMS-Allnetz-Flatrate sein, die zehn Euro monatlich kostet und damit ein preislich sehr interessantes Angebot darstellt. Nicht genutzte Inklusiveinheiten sind nicht in den Folgemonat übertragbar.
In allen Tarifen, auch in "Mein Base Prepaid", kosten Gesprächsminuten außerhalb von Kontingenten 19 Cent, ebenso wie SMS. Im Prepaidtarif sinken die WAP- und Internetpreise auf 1,99 Euro pro MB. Anrufe zur Hotline kosten künftig 99 Cent statt 1,49 Euro pro Telefonat.
Wirklich spannend sind die neuen Tarife also nur für Vielsimser und für Kunden, die sehr viel in ein bestimmtes Netz telefonieren. Prinzipiell legt man sich mit den 24 Monaten Laufzeit sehr lange fest und muss für die Kontingente auch dann bezahlen, wenn sie nicht ausgenutzt werden. o2 hat jüngst mit seinem "Airbag"-Konzept mehr Innovativität bewiesen.

