Ohne Vertrag: Handys und Smartphones unter 100 Euro

Ein iPhone unterm Weihnachtsbaum? Da werden gleich mehrere Hundert Euro fällig. Doch es geht auch anders: Vielen reicht ein normales Handy oder ein günstiges Smartphone und für den Nachwuchs muss es ohnehin nicht gleich ein Oberklasse-Gerät sein.

Viele brauchbare Mobiltelefone sind schon für unter 100 Euro zu haben. In unserer Datenbank finden Sie Geräte, die schon zum Marktstart eine unverbindliche Preisempfehlung von unter 100 Euro hatten. Vielleicht versuchen Sie es auch einmal mit etwas teureren Geräten? Oft sind Modelle aus dem Vorjahr schon deutlich günstiger zu haben als vom Hersteller veranschlagt!

Einfach-Handys kosten nicht viel

Schon für 30 Euro und weniger bekommt man bei diversen Herstellern einfache Handys, die zum Telefonieren und zum Verschicken von SMS allemal ausreichen. Diese Geräte sind also für praktisch veranlagte Wenignutzer gedacht, die in erster Linie erreichbar sein wollen und keinen Smartphone-Schnickschnack benötigen. Auch als Zweitgerät für Smartphone-Nutzer sind Einfach-Handys teilweise sinnvoll - dann ist man auf der Outdoor-Tour auch erreichbar, ohne das teure Smartphone mitnehmen zu müssen.

Etliche Smartphones für unter 100 Euro erhältlich

Aber auch wer ein richtiges Smartphone möchte, muss nicht allzu viel Geld ausgeben. Schon für um die 100 Euro gibt es Einsteiger-Modelle, die von Jahr zu Jahr besser ausgestattet sind. Was noch im vergangenen Jahr der Mittelklasse vorbehalten war, findet man kurze Zeit später auch in der niedrigeren Preisklasse. Günstige Smartphones gibt es beispielsweise von Samsung oder Huawei, in der Regel sind sie mit dem Betriebssystem Android ausgestattet. Aber auch unter den Windows Phones der Lumia-Reihe gibt es einige sehr günstige Vertreter.

Was bietet ein 100-Euro-Smartphone?

Von einem billigen Smartphone kann man natürlich nicht den gleichen Funktionsumfang erwarten wie etwa von einem hochpreisigen Gerät. Unterschiede zu teureren Mobiltelefonen liegen beispielsweise in der Kamera- und Displayauflösung, der Prozessorstärke und dem Speicherplatz. Mit weniger Leistung und einer langsameren Internetverbindung muss man also schon rechnen. Auch mit billigen Smartphones für um die 100 Euro kann man im Internet surfen, chatten, Apps nutzen, fotografieren, navigieren und Youtube-Videos schauen.

Zwischenlösung: Feature Phones

Bei den sogenannten Feature Phones, also Multimedia-Handys, die nicht ganz so viel können wie ein Smartphone, muss man noch etwas mehr Abstriche machen. Beispielsweise muss man auf das reichhaltige Angebot der großen App-Stores verzichten. Was man bekommt, reicht aber einer Vielzahl von Nutzern völlig aus. Modelle dieser Kategorie – etwa die Asha-Serie von Nokia – bieten die wichtigsten Funktionen zum günstigen Preis.

Vorsicht bei Branding und SIM-Lock

Handys mit SIM-Lock, also zum Beispiel die Eigenmarken-Handys, sollten nur infrage kommen, wenn man einen Tarif des jeweiligen Anbieters auch wirklich dauerhaft nutzen möchte. Denn solche Handys sind nur mit bestimmten Handykarten nutzbar und für alle anderen gesperrt. Das betrifft auch so genannte gebrandete Handys, die das Logo des Netzbetreibers tragen und auch in Sachen Handy-Software auf diesen zugeschnitten sind. Es gibt jedoch auch Branding-Handys, die nicht gesperrt sind. Bei einem Handykauf über die Seiten der Netzbetreiber sollte man also Vorsicht walten lassen. Möchte man das Handy entsperren lassen, muss man entweder zwei Jahre warten oder ordentlich Geld zuzahlen.

Komme ich durch einen Vertrag günstiger an ein Handy?

Die Diskussion ist nicht neu: Soll ich mir lieber ein Handy subventionieren lassen und dafür einen Vertrag unterschreiben, oder das Handy selbst kaufen und einen günstigen Prepaid-Tarif wählen? Wie meistens gibt es auch hier keine Patentlösung. Doch in vielen Fällen kommt es zumindest solche Verbraucher, denen ein ganz durchschnittliches Handy ausreicht, um einiges billiger, das Handy selbst zu kaufen und mit einer günstigen SIM-Karte nach Wahl auszustatten.

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