Netzausbau

Schritt für Schritt mit dem Energiekostenrechner zum passenden Angebot

Das Thema "Energiekostenrechner" löst bei manchen noch immer Skepsis aus. Kann man mit einem Anbieterwechsel wirklich die Kosten für Strom, Gas oder Heizöl dauerhaft senken? Wie genau läuft der Energieanbieterwechsel ab? Und stehe ich am Ende vielleicht ganz ohne Strom oder Gas da? Genau diese Fragen möchten wir im Folgenden beantworten und unsere Leser damit Schritt für Schritt durch den Wechsel führen.

Zu Beginn genügen Postleitzahl und Energieverbrauch

Auf dem Energiemarkt tummeln sich etliche Strom-, Gas- und Heizölanbieter. Die gute Nachricht: Bei der Energie an sich gibt es keine Qualitätsunterschiede. Lediglich die Vertragsmodalitäten zur Lieferung und die Preise machen den Unterschied. Mit unserem Rechner vereinfachen wir Tarifwechslern die Suche, weil auch die Vertragsart und weiteres bei der Auswahl festgelegt werden können. Zunächst genügt aber die Eingabe der Postleitzahl und des Verbrauchs bzw. die gewünschte Abnahmemenge, um den Rechner in Gang zu bringen.

Erste Ergebnisliste: Vergleich mit dem Grundversorger

Was ist in der ersten Ergebnisliste zu sehen und sind die Einsparmöglichkeiten wirklich so groß? Unser Energiekostenrechner vergleicht im ersten Schritt automatisch den günstigsten Tarif einer Region mit der Grundversorgung, die häufig am teuersten ist. Wer noch nie den Energieversorger aktiv gewechselt hat, der wird zumeist über einen Grundversorger-Tarif beliefert. Falls schon mal gewechselt wurde, kann der aktuelle Strom- oder Gasanbieter nach der Eingabe der Postleitzahl und des kWh-Verbrauchs noch eingestellt werden. Worauf kommt es noch in den nächsten Schritten an?

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Hintergrund:
Strompreiszusammensetzung

Strompreise

Sicherlich fragt man sich hin und wieder, was man über den Strompreis denn nun alles bezahlt und wie die Strompreiszusammen­setzung aussieht. Der Strompreis lässt sich grundsätzlich in drei Bereiche einteilen. Welche das sind und was man sonst noch zu Strompreisen wissen muss, erfahren Sie auf unserer Themenseite.


Strompreiszusammensetzung

Eigenverbrauch ermitteln oder abschätzen

Schritt 1
Den eigenen Energieverbrauch kennen

Wer seinen Gas- und Stromverbrauch gut abschätzen kann, der findet auch leichter den günstigsten Energieanbieter. Der Energieverbrauch ist deshalb auch einer der Angaben, die unsere Rechner für die Suche benötigen. Am besten zieht man dazu die Energieabrechnung mit den verbrauchten kWh oder Litern an Heizöl aus dem letzten Jahr zurate. Ansonsten bietet der Tarifrechner auch die Möglichkeit, beim Strom die Personenzahl und beim Gas die Wohnfläche auszuwählen. Unser Ratgeber verrät mehr darüber, wie man anhand der Haushaltsgröße den Gasverbrauch schätzen kann und auch, wie man die unterschiedlichen Einheiten umrechnen kann.

Schritt 2
Vertragsmodalitäten fetslegen

Hat man erstmal die Postleitzahl und den Verbrauch eingegeben, dann erhält man in wenigen Sekunden eine Angebotsliste. Jetzt kann aber noch mal ausgemistet werden: Wie lang soll der Vertrag maximal laufen und soll es ein Tarif mit Preisgarantie sein? Beides ist bei unserem Energierechner auf 12 Monate voreingestellt, kann aber beliebig verändert werden. Warum ausgerechnet diese Voreinstellung? Lange Preisgarantien und kurze Vertragslaufzeiten bieten mehr Sicherheit. Dem Normalverbraucher raten wir von Tarifen mit Vorkasse oder sogenannten Pakettarifen ab, weshalb auch diese beiden Punkte in den voreingestellten Filtern herausgenommen wurde.

Schritt 3
Wer kümmert sich um die Kündigung?

Das ist der beste Teil: Wer ganz regulär den Energietarif wechseln möchte, der kann sich entspannt zurücklehnen, weil in diesem Fall die Kündigung des alten Anbieters durch uns und unseren Vertragspartner Verivox erfolgt. Wir empfehlen aber denjenigen, die beispielsweise aufgrund einer Preiserhöhung den Anbieter wechseln wollen, eigens eine Kündigung einzureichen. Oftmals ist für eine Sonderkündigung nämlich nur eine kurze Frist vorgesehen. Die eigene Kündigung sollte dann möglichst beim Vertragswechsel über unser Portal angegeben werden.

Weitere Daten für die nächsten Schritte

Für den Vertragsabschluss an sich werden aber noch weitere Daten benötigt. Diese Informationen sollte man, sobald man sich für einen neuen Versorger entschieden hat, folglich besser zur Hand haben:

  • Name und Adresse
  • Zählernummer
  • Liefertermin (gewünschter Zeitpunkt für den Wechsel)
  • Name des bisherigen Versorgers
  • Kundennummer
  • aktueller Zahlerstand zum Zeitpunkt des Wechsels
Wichtig: Der Anbieterwechsel dauert dann normalerweise drei bis sechs Wochen. Der neue Energievertrag wird per Post oder E-Mail versandt und sollte noch einmal gründlich durchgesehen werden.
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Wachsender Energiehunger

Vor allem in den letzten Jahren ist der Stromverbrauch immens gestiegen. Computer, Stereoanlagen und Fernseher laufen oft im Standby-Modus und fressen auf diese Weise ungeheuer viel Strom.

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Rettungsschirm: Vom Widerruf Gebrauch machen

Wie bei den meisten Verträgen besteht auch beim neuen Energieanbieter die Möglichkeit, vom Widerrufsrecht Gebrauch zu machen. Dazu muss innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss der Widerruf bei dem neuen Anbieter eingegangen sein. Aber kann es passieren, dass in dem Fall dann gar kein Strom oder Gas mehr verfügbar ist? Hie rein klares Nein: Sowohl beim Gas als auch beim Strom ist im Gesetz vorgeschrieben, dass die Ersatzversorgung greift, wenn beispielsweise der Energiebezug nicht einem einzelnen Vertrag zugeordnet werden kann oder etwa ein Stromanbieter die Netzentgelte gegenüber dem Netzbetreiber nicht mehr zahlt. Die Ersatzversorgung wird übrigens vom Grundversorger gestellt, wer also noch nie gewechselt hat, zahlt dann genau soviel wie zuvor.

Den steigenden Energiepreisen entgegenwirken

Ganz generell gilt aber natürlich: Nicht nur der Wechsel des Energieanbieters spart Ihnen Cent und Euro. Wer weniger kWh verbraucht, der muss logischerweise ebenfalls weniger zahlen. Der zentrale Punkt beim Energiesparen ist die Beschaffenheit der Wohnimmobilie. Wer beispielsweise in einem Altbau mit schlecht isolierten Fenstern und einer nur mittelmäßigen Dämmung lebt, hat es natürlich schwerer beim Energiesparen als jemand in einem Neubau. Danach sind es die Feinheiten, mit denen sich die Heizkosten etc. senken lassen. LED-Lampen nutzen, Fenster abdichten, Dämmung erneuern: Von den großen bis zu den kleinen Maßnahmen finden Sie in unserem Ratgeber-Bereich etliche Tipps und Tricks, um Energie, Heizkosten und auch Öl zu sparen.

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