DSL-Anbieter wechseln: Schnell und einfach zum passenden Tarif

Ohne DSL kommt heute wirklich niemand mehr aus. Bankgeschäfte, Briefverkehr und zu einem großen Teil auch das soziale Leben werden online abgewickelt. Da der Markt voller Anbieter und unterschiedlicher Tarife ist, steht bei der Suche nach einem DSL-Anschluss an allererster Stelle die Frage: Was brauche ich eigentlich wirklich? Wer nämlich beim Surfen sparen will, sollte wie bei anderen Produkten auch, einen bedarfsgerechten Vertrag abschließen.

Wie kann mir der DSL-Rechner helfen?

Gerade hier setzt unser DSL-Vergleich an. Bei der großen Auswahl an Internet-Tarifen wird zuerst schon einmal nach der gewünschten Geschwindigkeit gefiltert. Das ist aber längst nicht alles, was unser Rechner kann, um Wechselwilligen zum entsprechenden Wunschtarif zu verhelfen.

Günstige Internet-Tarife finden

DSL-Altvertrag kündigen: Worauf muss geachtet werden?

Ist der neue Wunschvertrag gefunden, muss natürlich bei dem bisherigen Anbieter eine Kündigung eingereicht werden. In ganz bestimmten Fällen, kann man sich sogar vor Ablauf der Vertragslaufzeit bereits aus einem Vertrag lösen. Wir geben weitere Informationen zu diesem Thema und stellen außerdem auch Mustervorlagen für die Kündigung zur Verfügung.

DSL kündigen

Die passende DSL-Geschwindigkeit wählen

Beim DSL-Rechner muss zunächst einmal die Vorwahl eingegeben werden. Das ist notwendig, weil nicht an jedem Ort dieselben DSL-Anbieter und Tarife verfügbar sind. Und neben den ganz großen DSL-Anbietern wie o2, der Deutschen Telekom oder Vodafone gibt es auch zahlreiche Unbekanntere. Gleichzeitig wird im ersten Schritt auch abgefragt, welche Geschwindigkeit der DSL-Anschluss haben soll.

Kleiner Exkurs: Surfgeschwindigkeiten werden in Bit pro Sekunde (bit/s) gemessen. Die nächsthöhere Einheit sind Megabit pro Sekunde (Mbit/s) und danach folgen Gigabit (1.000 Bit = 1 MB; 1.000 MB = 1 GB).

Aber was bedeutet das? Verfügt man über einen DSL-Anschluss mit einer Geschwindigkeit von 16.000 kbit/s (oder 16 Mbit/s), kann man beispielsweise einen Film mit einer Größe von 700 MB in sechs Minuten herunterladen. Liegt die Geschwindigkeit bei 50.000 kbit/s (50 Mbit/s), ist der Film in zwei Minuten heruntergeladen.

Bei der Wahl der Geschwindigkeit spielt es folglich eine Rolle, welche Mengen an Daten aus dem Internet hoch (Upload: Daten werden ins Netz übertragen) oder heruntergeladen werden sollen (Download: Daten wandern aus dem Internet auf den PC/ Tablet etc.). Das kann man an den Nutzergewohnheiten und auch an der Anzahl der Personen fest machen, die mit im Haushalt leben. Die Studenten-WG mit zwei Bewohnern, die intensiv Filme herunterladen und Serien streamen, sollten beispielsweise beim Wunschtarif nicht unter 50 Mbit/s ansetzen. Hingegen kann jemand, der nur ab und zu nach seinen E-Mails schauen möchte, durchaus mit einem DSL-Anschluss mit einer Maximalgeschwindigkeit von 6 Mbit/s zufrieden sein. Bei unserem DSL-Rechner kann zwischen 6, 16, 50 und 100 Mbit/s ausgewählt werden, was übrigens immer die maximale Download-Geschwindigkeit bei Tarifen anzeigt.

DSL-Flatrate

Die DSL-Flatrate

Flatrates haben sich zum Standard entwickelt - zum monatlichen Festpreis surft man unbegrenzt lange im Internet.

DSL-Flatrate
DSL-Geschwinidgkeit

Die DSL Geschwindigkeit

DSL gibt es in verschiedenen Bandbreiten, das heißt mit unterschiedlichen Download- und Upload-Geschwindigkeiten.

DSL-Geschwindigkeit

Telefonie und Entertainment: Was soll der DSL-Tarif noch enthalten?

Im nächsten Schritt wird bereits eine erste Ergebnisliste angezeigt. Hier können die angezeigten Ergebnisse aber noch einmal hauptsächlich nach zwei unterschiedlichen Kategorien ausgedünnt werden: einmal nach der Festnetz-Flatrate, um unbegrenzt in das deutsche Festnetz telefonieren zu können. Und einmal nach Tarifen mit TV bzw. Entertainment-Extras. Hinter dem Button "weitere Einstellungen" befinden sich noch weitere Filtermöglichkeiten, wie die Vertragslaufzeit, ob auch noch ein Mobilfunkvertrag für das Handy mit dabei sein soll und auch, ob die entsprechende Hardware bei dem Tarif kostenlos sein soll.

Digitalfernsehen

Internet via DSL, Kabel und Funk

Ganz wichtig: Hier kann auch die Zugangsart ausgewählt werden, also ob ausschließlich Tarife angezeigt werden sollen, die via DSL, Kabel, LTE oder Satellit funktionieren. Denn nicht an jedem Ort ist DSL verfügbar. Findet hier keine Auswahl statt, werden alle Zugangsarten angezeigt.

Mehr zu den Alternativen Kabel, Satellit und LTE kann hier nachgelesen werden.

DSL-Alternativen

Für diejenigen mit hohem Datenverbrauch gibt es an dieser Stelle auch die Option, dass nur Tarife ohne Drosselung bei der Tarifsuche berücksichtigt werden sollen. Somit gibt es am Ende des Monats keine bösen Überraschungen mit stark reduzierten Geschwindigkeiten.

DSL-Drosselung
VDSL-Taste auf Tastatur

Der monatliche Effektivpreis

Die Internet-Tarife werden dann nach Preis sortiert aufgelistet, mit der günstigsten Option an oberster Stelle. Angezeigt wird aber nicht der monatliche Grundpreis, also das, was fix vom Konto abgeht. Zu sehen ist hingegen der Effektivpreis, bei dem beispielsweise mögliche Kosten für einen Router oder ein Modem eingerechnet und Sofortguthaben und ähnliche Boni abgezogen und auf die Vertragslaufzeit umgerechnet werden. Eine Aufschlüsselung findet sich, wenn man mit der Maus über das Ausrufezeichen fährt.

Übrigens sind auch die Bewertungen anderer Tarifwechsler in der Tarifliste zu sehen. Die Entscheidung für oder gegen einen Anbieter sollte nämlich nicht nur anhand des Preises erfolgen.

DSL-Tarife

Kleiner Exkurs: Die Unterschiede von DSL, ADSL, SDSL und VDSL

Im Folgenden wird es einmal etwas technischer. Bereits DSL an sich gibt es in mehreren Varianten. Eine davon nennt sich ADSL (asymmetric digital subsriber) und wird am häufigsten an Privathaushalte verkauft. Bei ADSL werden die Daten für den Download schneller gesendet als für den Upload. SDSL (symmetric digital subscriber line) wird hingegen zumeist in gesonderten Verträgen an Geschäftskunden verkauft, weil hier die Download- und Upload-Geschwindigkeiten gleich schnell sind.

Und dann wäre auch noch VDSL (very highrate digital subcriber line) zu nennen. Bei dieser Technik wird die Geschwindigkeit von DSL noch einmal beschleunigt, zunächst auf 50 Mbit/s im Down- und 10 Mbit/s im Upload. Zusammen mit der Vectoring-Technologie sind aber noch deutlich schnellere Surfgeschwindigkeiten zu erreichen.

Zur Geschichte des DSL
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